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Heiraten in Elmshorn : Die Schnapszahl lockt Hochzeitspaare

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Mit dem 7.7.2017 und dem 17.7.2017 gibt es ganz besondere Termine – und viel zu tun fürs Elmshorner Standesamt.

shz.de von
erstellt am 04.Jul.2017 | 14:00 Uhr

Elmshorn | Gibt es so etwas wie die Ästhetik von Zahlen? Oder lassen sich diese Kombinationen schlichtweg besser merken? Kirsten Käckenhoff schüttelt den Kopf und meint: „Das weiß ich nicht, das müssen Sie die Paare schon selbst fragen!“

Käckenhoff leitet das Elmshorner Standesamt und hat in diesen Tagen gleich zweimal mit ausgebuchten Schnapszahl-Tagen zu tun, an denen sich viele Paare trauen lassen wollen. Am 7.7.2017 haben sich acht Paare angemeldet. Ein guter Wert, aber nicht ungewöhnlich, sagt Käckenhoff. Der 7. Juli ist ein Freitag und mitten in der Hochzeitssaison käme diese Anzahl an Anmeldungen schon vor.

Ungewöhnlicher sei der 17.7.17. Sieben Paare wollen sich an diesem Tag trauen lassen – an einem Montag. „Das sind besondere Daten, die überall in den Standesämtern die Paare dazu veranlassen, Ja zu sagen“, sagt Käckenhoff und erzählt, dass solche Tage auch oft besonders früh angemeldet werden. Für die vier Standesbeamten der Stadt Elmshorn bedeutet das viel Arbeit. An beliebten Terminen werde auch parallel getraut, weil verschiedene Trauorte zur Verfügung stehen.

In Elmshorn können Paare zwischen sechs verschiedenen Trauorten wählen. „Menschen sind unterschiedlich, deshalb gibt es auch unterschiedliche Trauorte“, sagt Käckenhoff. So können Paare, die die Natur besonders schätzen, in Sibirien im Freien heiraten, andere, die Bezug zum Wasser haben, wählen lieber die Klostersande. Seit Ende letzten Jahres können sich Paare auf dem Traditionsschiff trauen lassen. Bislang hat nur ein Paar hier Ja gesagt, doch die nächsten Hochzeiten auf dem Krückauschiff seien schon in Planung. „Das Interesse besteht auf jeden Fall. Auch weil das natürlich ein ungewohnter Ort ist, der zum Stadtbild Elmshorns gehört“, sagt Käckenhoff.

Zu den sechs Orten kommt bald ein weiterer Trauort dazu. Dann können Paare auch im Konrad-Struve-Haus, der Außenstelle des Industriemuseums, Ja sagen. „Früher war da schon mal ein Trauzimmer drin“, sagt Käckenhoff und ergänzt, „da haben schon Generationen vor uns geheiratet.“

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