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Elmshorner Nachrichten

14. Dezember 2017 | 05:44 Uhr

Kibek-Quartier in Elmshorn : Die Politik legt los

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Morgen wird das große Wohnungsbaukonzept im Planungsausschuss öffentlich vorgestellt, ein Bebauungsplan soll folgen.

shz.de von
erstellt am 22.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Kaum ist der Verkauf des Kibek-Hochhauses besiegelt, befassen sich die Elmshorner Politiker und die Verwaltung mit den Plänen des neuen Besitzers. Wie berichtet, will der neue Eigentümer, das Elmshorner Immobilienunternehmen Semmelhaack, in dem städtebaulich markanten Haus und in Neubauten auf dem Gelände daneben etwa 170 Wohnungen schaffen. Dafür muss ein Bebauungsplan, der unter anderem die Nutzungsart eines Areals beschreibt, aufgestellt werden. Der bislang gültige, bestehende Durchführungsplan, der seine 1. Änderung 1964 erfuhr, sieht für die Flächen lediglich eine gewerbliche Nutzung vor.

Während der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt stehen die Veränderungen in dem knapp einen Hektar großen „Kibek-Quartier“ auf der Tagesordnung. Die Mitglieder des Gremiums kommen am Donnerstag, 23. Januar, um 18 Uhr im Sitzungsraum der Weißen Villa, Schulstraße, zusammen. Angestrebt wird, bereits während des Treffens einen Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nummer 189 („Kibek-Quartier“) zu fassen, damit die Planungen zügig voranschreiten können. Es wird versucht, möglichst schon Ende des Jahres eine Baugenehmigung erteilen zu können.

Zum Verfahren gehören – wie bei jedem Bebauungsplan – auch die Auslegung der Pläne und Anhörungen. Bereits heute Abend werden den Politikern zwei Planungskonzepte des Unternehmens Semmelhaack vorgestellt (wir berichteten). Im Verlaufe des Planungsprozesses können die Politiker noch Einfluss auf die Planungsabsichten des Investors nehmen. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass sich Politik, Verwaltung und Immobilienunternehmen einigen werden, weil von Seiten der Stadt eine Nutzung des Hochhauses und des Areals als Wohnquartier grundsätzlich begrüßt wird.

Doch das Gebiet des neuen Bebauungsplanes liegt auch im Sanierungsgebiet Krückau/Vormstegen, für das ein Rahmenplan gültig ist. Es muss also zusätzlich noch geprüft werden, ob die neuen Pläne mit den Entwicklungszielen des gesamten Quartiers in Einklang zu bringen sind. Bislang sind für das Hochhaus und das Areal Nutzungen als Büroflächen vorgesehen. Es gilt allerdings als sicher, dass mit der entsprechenden Schaffung gesunder Wohnverhältnisse der von Semmelhaack angestrebten Nutzung nichts im Wege stehen wird. Für die Kosten der erforderlichen Gutachten und die Erstellung des Bebauungsplanes muss der Investor aufkommen.

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