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Elmshorner Nachrichten

16. Dezember 2017 | 05:14 Uhr

Elmshorn : Die neue Kita nimmt Formen an

vom

Grundsteinlegung zur Kita am Rethfelder Ring / Fertigstellung für Ende des Jahres geplant / Kosten: Knapp drei Millionen Euro

shz.de von
erstellt am 18.Mai.2013 | 09:16 Uhr

Elmshorn | Die Bauarbeiten an der Kita am Rethfelder Ring laufen auf Hochturen: Erste Teile der Grundmauer stehen bereits, Tag für Tag wächst das neue Gebäude ein kleines Stück. Nun erfolgte die symbolische Grundsteinlegung mit vielen Kindern, Eltern und weiteren Beiteiligten.

"Wir sind froh, dass wir hier heute gemeinsam stehen und es alles so geklappt hat", sagte Stadtrat Volker Hatje. Ursprünglich hatte die Stadt eine Sanierung des alten Gebäudes favorisiert, sich dann aber doch für den Neubau entschieden. Etwas mehr als drei Millionen Euro kostet dieser und wird gemeinsam vor allem von der Stadt Elmshorn und Kirche getragen. Zuschüsse gab es vom Kreis und Bund, unter anderem für die Einrichtung der Krippenplätze.

Die verantwortlichen Architekten der neuen Hainholzer Kita, Michael Hölscher und Kurt Wittrock, zeigten sich mit dem Stand der Bauarbeiten zufrieden. "Unser Ziel ist es, die Silvesterkracher in der fertigen Kita hochgehen zu lassen", sagte Hölscher. Auch Propst Thomas Bergemann und die stellvertretende Pröpstin Christiane Zimmermann waren bei der feierlichen Grundsteinlegung vor Ort. Bergemann betonte den internationalen Charakter der Kita mit Kindern aus vielen unterschiedlichen Nationen und Kulturen.

Die alte Kita am Rethfelder Ring wurde im vergangenen März abgerissen. Kinder und Betreuer sind seitdem in den neuen Räumlichkeiten an der Ansgarkirche beheimatet. Sobald ihre neue Kita bezugsfertig ist, geht’s zurück an den Rethfelder Ring. "Die Kinder begleiten den Abriss und Wiederaufbau von Beginn an. Immer wieder haben wir mit ihnen die Baustelle besucht", berichtet Claus-Dieter Weiß, Leiter der Kita, die zum Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeindeverband Elmshorn gehört. "Die Hort-Kinder dokumentieren alles und zusammen mit der Geschichtswerkstatt Hainholz wird es dann eine Ausstellung bei uns im Haus geben", so Weiß.

Insgesamt zehn Jahre habe sein Kampf für eine Sanierung und später den Neubau der Kita gedauert, erzählt Weiß. Seitdem der Spielplatz auch für alle Familien aus Hainholz zugänglich gemacht wurde, ging auch der Vandalismus auf dem Gelände der Kita zurück. "Dadurch ist die Kita auch wieder mehr ins Bewusstsein der Stadt gerückt", berichtet Kita-Leiter Weiß.

Das neue Kita-Gebäude ist rund ein Drittel größer und bietet Platz für sieben Gruppen. Neu hinzugekommen ist die Ganztags-Krippe, die sechs anderen Gruppen werden weitestgehend beibehalten. Insgesamt 115 Kinder werden dann von 28 Mitarbeitern betreut (sechs mehr als bisher, die Kinderanzahl bleibt gleich).

Kinder aus insgesamt 18 verschiedenen Nationen sind in der Kita beheimatet. "Die Kita am Rethfelder Ring ist auf dem Weg zum Familienzentrum - wir wollen auch Eltern mehr Angebote machen", sagt Weiß. Dazu könnten etwa Väter-Projekte, Vorlesetage oder ein kulturelles Basteln zählen. Auch Kooperationen mit den Beteiligten in Hainholz soll es geben, wie etwa mit dem Haus der Begegnung oder der Geschichtswerkstatt. Im kommenden Jahr ist zudem ein großes Sommerfest auf dem Gelände der neuen Kita geplant.

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