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Elmshorn : Die Familienbildungsstätte ist gerettet

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Planungssicherheit für die FSB: Stadt und Gemeinden erhöhen Zuschüsse. Die Verwaltung arbeitet einen Vertrag aus.

shz.de von
erstellt am 14.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Hanna Braatz, gerät ins Schwärmen: „Es ist wie ein Märchen.“ Der Grund für die Freude der Leiterin der Familienbildungsstätte Elmshorn: Der Erhalt der Einrichtung ist gesichert. Mehrere Jahre lang hatten Leitung und Mitarbeiter gegen die drohende Schließung gekämpft. Die ist nun vom Tisch. Elmshorn sowie mehrere Umlandgemeinden wollen sich vertraglich verpflichten, die Einrichtung finanziell zu unterstützen.

Aufgrund reduzierter Landesmittel und über Jahre nicht angepasster freiwilliger Leistungen anderer Geldgeber war die Familienbildungsstätte in Not geraten. Nur mit Hilfe eines einmaligen Notfallzuschusses des Landes, finanzieller Zuwendungen der Stadt Elmshorn und einiger Gemeinden sowie anderer Spenden konnte die Schließung verhindert werden. „Wir konnten uns nur mit diesen Spendenmitteln über Wasser halten“, berichtet Braatz.

Doch eine dauerhafte Sicherung war das nicht. Das Damoklesschwert der Schließung schwebte weiter über der FBS. Nun nicht mehr. Der Grund: Die Stadt Elmshorn hat sich verpflichtet, der FBS für dieses Jahr 64.950 Euro zu zahlen. Die Gemeinden des Amtes Elmshorn Land schießen 3000 Euro hinzu. Von den Gemeinden der Ämter Hörnerkirchen und Rantzau sowie der Stadt Barmstedt sollen weitere 6000 Euro hinzukommen. Barmstedt und das Amt Hörnerkirchen haben die FBS bereits 2013 institutionell unterstützt, für 2014 gibt es allerdings noch keine Zusage. Das Land zahlt weiterhin 19 000 Euro, der Kreis 10 000 Euro Zuschuss. „Das ist eine Finanzierung, mit der wir existieren können“, sagt Braatz. Drei Jahre hätten sie und ihre Mitarbeiter auf diese guten Nachrichten gewartet. „Freude und Erleichterung sind deshalb natürlich groß“, sagt sie.

Denn die Zusagen beziehen sich nicht nur auf 2014, die Elmshorner Verwaltung will mit der FBS eine Leistungsvereinbarung erarbeiten, die möglichst von den anderen Kommunen anerkannt werden soll. Städte und Gemeinden sollen und wollen sich verpflichten, die zugesagten Zuschüsse dauerhaft zu zahlen. „Wir gehen davon aus, ab 2015 einen Vertrag zu haben, der uns dann perspektivisch eine Planungssicherheit gibt“, so die FBS-Leiterin. Es habe lange „auf Messers Schneide“ gestanden. „Nun gehe ich davon aus, dass die Familienbildungsstätte gesichert ist“, sagt Braatz bei der Vorstellung des neuen FBS-Programms.
 

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