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Hallenbad Elmshorn : Die Entscheidung soll noch vor der Sommerpause fallen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Politik bekennt sich klar zum Bad. Eine Sanierung und Modernisierung oder sogar Neubau sind möglich.

Elmshorn | Es ist noch ein langer Weg bis die Elmshorner wieder in ihrem Hallenbad schwimmen können. Doch langsam wird klar, wie es weitergehen wird: Die Stadt wird auf jeden Fall auch künftig ein Hallenbad haben. Und dieses soll schöner und moderner werden als das jetzige. Darauf haben sich die Kommunalpolitiker während der jüngsten Sitzung des Stadtwerkeausschusses geeinigt.

Das Elmshorner Hallenbad soll fit für die Zukunft gemacht werden. Noch besteht aber Uneinigkeit darüber, wie die Maßnahmen aussehen sollen.

Vier Varianten standen zur Beratung: Abriss und damit Ende der Hallenbad-Ära. Abriss und Bau eines neuen Hallenbads. Sanieren, aber nur das Allernötigste ersetzen. Sanieren, aber das Bad fit für die Zukunft machen und den modernen Anforderungen an ein Schwimmbad anpassen. Die gute Nachricht für alle, die gerne schwimmen. „Die Politik war einhellig der Ansicht, dass eine Stadt wie Elmshorn ein Hallenbad braucht“, berichtete Bürgermeister Volker Hatje.

Die Frage war: Welche der Varianten soll genauer unter die Lupe genommen werden. Am Ende kamen zwei der vier Vorschläge in die engere Wahl: Sanierung inklusive Modernisierung sowie Abriss und anschließend Neubau.

Das Elmshorner Hallenbad, da waren sich die Ausschussmitglieder einig, soll fit für die Zukunft gemacht werden. „Es soll den modernen Anforderungen an ein Hallenbad genügen“, erläuterte der ehemalige Leistungsschwimmer Hatje. „Wir wollen ermitteln, was ein modernes Bad benötigt und was man besser machen kann.“ Da allerdings beim jetzigen Bad, beispielsweise unter energetischen Gesichtspunkten, längst nicht mehr alles optimal ist, soll zusätzlich untersucht werden, was für den kompletten Neubau eines Hallenbads hingeblättert werden müsste. „Wir wissen nicht, wie viel das kosten wird, aber es wird auf jeden Fall nicht billig“, sagt Hatje. Politiker rechnen mit einem zweistelligen Millionenbetrag. Dennoch soll diese Lösung nicht von vornherein ausgeschlossen rden.

Um besser vergleichen zu können, möchten Politik und Verwaltung wissen, wie hoch die jährlichen Kosten für beide Varianten sind. Denn egal für welche Variante sich die Politik letztlich entscheidet: „Es wird eine erhebliche Belastung für das Betriebsergebnis der Stadtwerke sein“, sagt Hatje. Das wiederum würde weniger Geld für den städtischen Haushalt bedeuten bedeuten. Denn jährlich fließen von den Stadtwerken rund 700.000 Euro in die leeren Kassen Elmshorns.

Die Stadtwerke werden nun Fachleute in Sachen Schwimmbadbau beauftragen, die Kosten für die von der Stadt favorisierten Varianten zu ermitteln. Diese Zahlen sollen möglichst Ende März bis Anfang April vorliegen. Denn die Entscheidung über die Zukunft des Hallenbads soll nicht auf die lange Bank geschoben werden. „Wir wollen noch vor der Sommerpause wissen, in welche Richtung es geht“, so Hatje.

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erstellt am 18.Feb.2016 | 16:30 Uhr

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