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Nach dem schweren Unfall in Elmshorn : Die Einsatzkräfte schnitten den Fahrer aus seinem Transporter

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Bei dem Zusammenstoß am Dienstag wurden drei Personen zum Teil schwer verletzt.

von
erstellt am 11.Feb.2015 | 13:00 Uhr

Elmshorn | Nach dem schweren Autounfall am gestrigen Dienstag auf der Hamburger Straße in Elmshorn steht eine vorläufige Schadenssumme fest. Mehr als 20.000 Euro werden dafür angegeben. Ein Unfallbeteiligter war so schwer eingeklemmt worden, dass er noch im Auto von den Rettungskräften stabilisiert werden musste, bevor er aus Fahrzeug herausgeschnitten werden konnte.

Der Unfall ereignete sich um kurz vor 12 Uhr. Laut Angaben der Polizei war der Fahrer eines Transporters aus Richtung Autobahn kommend auf der Hamburger Straße unterwegs. Als er von der Linksabbiegerspur in die Hans-Böckler-Straße fahren wollte, krachte es. Der Mann hatte einen ihm entgegenkommenden Lastwagen übersehen. Der Fahrer konnte nicht mehr ausweichen und traf den Transporter an der rechten Seite. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug umhergeschleudert und rammte mit der linken Front den Auflieger eines Sattelzuges, der auf der Hamburger Straße in Richtung Innenstadt unterwegs war.

Der Fahrer des Transporters wurde durch den Unfall eingeklemmt. Nachdem er vom Rettungsdienst stabilisiert wurde, schnitten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Elmshorn den Fahrer heraus. Der Mann wurde ebenso wie der 30-jährige Fahrer des Lastwagens aus Talkau und dessen 49-jähriger Mitfahrer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der 41-jährige Fahrer des Sattelzugs aus Polen blieb unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von mehr als 20.000 Euro. Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Der Kreuzungsbereich war nach dem Unfall erst einmal komplett gesperrt. Erst, nachdem die weit verteilten Trümmerteile vom Großteil der Fahrbahn entfernt waren, konnte die Hauptverkehrsader Elmshorns zum Teil wieder freigegeben werden. Während der weiteren Bergungs- und Säuberungsarbeiten wurde der Verkehr jeweils einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Ab 14.15 Uhr rollte der Verkehr dann wieder wie gewohnt.

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