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Elmshorner Nachrichten

23. November 2017 | 14:22 Uhr

Die digitale Schule kommt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

IT-Basisinfrastruktur Größter Handlungsbedarf an zwei Gemeinschaftsschulen / Glasfaser ab 2018

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2017 | 16:29 Uhr

Alle Elmshorner Schulen ran ans schnelle Internet: Dieses Ziel hat sich die Stadt Elmshorn gesetzt. Im kommenden Jahr sollen zunächst alle weiterführenden Schulen an das Glasfasernetz der Stadtwerke Elmshorn angeschlossen werden – und zwar bis zum 31. August. Die Kosten liegen bei zirka 60  000 Euro. Der Anschluss der Grundschulen wird dann 2019 folgen. So sieht es jedenfalls der Zeitplan der Stadt vor, der dem Schulausschuss am Montag, 9. Oktober, vorgestellt wird. Die Sitzung beginnt um 18    Uhr im Rathaus an der Schulstraße.

Doch das schnelle Netz nützt Lehrern und Schülern wenig, wenn die interne Verkabelung in den Schulen fehlt. Die EDV-Verkabelung und die Wlan-Ausleuchtung wurden an den beiden Gymnasien und den Gemeinschaftsschulen in den Sommerferien durch eine externe Firma einer Bestandsaufnahme unterzogen. Ergebnis: Den größten Handlungsbedarf gibt es zurzeit an der Anne-Frank-Schule und der Boje-C.-Steffen-Schule. Deshalb sollen 150  000 Euro, die für dieses Jahr im Etat noch zur Verfügung stehen, gezielt in diese beiden Gemeinschaftsschulen investiert werden. Stimmt die Politik zu, könnten die nötigen Arbeiten schon in den Osterferien 2018 erfolgen.

Die Bismarckschule und die Kästner Gemeinschaftsschule (KGSE) sind dagegen schon heute fast flächendeckend mit Wlan ausgestattet. Die KGSE hatte an der Ausschreibung des Landes „Lernen mit digitalen Medien“ teilgenommen und für die Wlan-Ausleuchtung aus Kiel 16  000 Euro erhalten. 5000 Euro steuerte die Stadt bei, so dass die größte Schule in Schleswig-Holstein seit den Sommerferien zu 90 Prozent mit Wlan ausgestattet ist. Die Elsa-Brändström-Schule verfügt bereits über eine gut strukturierte Verkabelung.

Für das Jahr 2018 möchte die Stadt noch einmal gut 300  000 Euro in den Ausbau der IT-Basisinfrastruktur an den weiterführenden Schulen investieren. Gibt die Politik in den jetzt anstehenden Haushaltsberatungen grünes Licht, könnte die Verkabelung an den beiden Gymnasien und der KGSE in den Sommer- beziehungsweise Herbstferien 2018 erfolgen. Die Elmshorner Grundschulen sollen ab 2019 fit für die digitale Zukunft gemacht werden.

Schnelligkeit ist aber nicht alles: Der Glasfaseranschluss der Elmshorner Stadtwerke hätte den Vorteil, dass ein Glasfaserring aufgebaut werden könnte, um die Elmshorner Schulen miteinander zu verbinden. Dann wäre eine zentrale Verwaltung – zum Beispiel vom Rathaus aus – möglich.

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