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Trauma-Ambulanz Elmshorn : Dickes Lob von Ole Schröder

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Bei einem Besuch der Einrichtung unter dem Dach des Elmshorner Wendepunkts informierte sich der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesinnenministers über die Arbeit.

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erstellt am 04.Sep.2015 | 16:30 Uhr

Elmshorn | Der CDU-Bundestagsabgeordnete Ole Schröder hat der Trauma-Ambulanz Westholstein ein dickes Lob ausgesprochen. Bei einem Besuch der Einrichtung unter dem Dach des Elmshorner Wendepunkts informierte sich der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesinnenministers über die Arbeit.

„Die Hilfe, die im Rahmen der Trauma-Ambulanz geleistet wird, ist für Opfer von Gewalt sehr wichtig“, sagte Ole Schröder. Gerade für Kinder und Jugendliche sei eine schnelle und kompetente Betreuung nötig, um schwerwiegende Spätfolgen bis hin zu gesundheitlichen Problemen zu verhindern. „Dank ihrer Verbindung von medizinischer Behandlung und Jugendhilfe kann die Trauma-Ambulanz das mit breit aufgestellter Expertise sicherstellen.“ Der Staatssekretär dankte dem Team um Wendepunkt-Leiterin Ingrid Kohlschmitt und den Diplom-Pädagogen Dirk Jacobsen für das Engagement. „Das Eintreten für die Schwächsten der Gesellschaft verdient höchste Anerkennung und eine noch breitere gesellschaftliche Unterstützung“, sagte Schröder.

Die Trauma-Ambulanz Westholstein für Kinder und Jugendliche, die von Wendepunkt und Regio-Kliniken Anfang 2014 gegründet wurde, ist eine Besonderheit. Sie ist die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland, die von einem freien Träger der Jugendhilfe und einer psychiatrischen Klinik getragen wird. Die Einrichtung hat es sich zum Ziel gesetzt, traumatisierten Kindern und Jugendlichen nach Gewalttaten oder Unfällen zu helfen. Die Elmshorner Trauma-Ambulanz ist eine von insgesamt vier in Schleswig-Holstein. In den anderen Regionen des Landes werden diese Einrichtungen aber ausschließlich von Kliniken getragen. „Die enge Zusammenarbeit zwischen Wendepunkt und Regio-Kliniken ermöglicht im Kreis Pinneberg ein umfangreiches Hilfsangebot, das auch im Einzelfall schnell und kompetent reagieren kann“, lobt Schröder. Das Konzept scheint aufzugehen. Im ersten Jahr wurden 170 Personen betreut. In diesem Jahr sind es bisher 80 – wegen knapper Finanzmittel werden auch nicht mehr viele hinzukommen.

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