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Diakonin Winter verabschiedet - doch sie bleibt ehrenamtlich aktiv

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erstellt am 10.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Hörnerkirchen | Sie war der Fels in stürmischen Zeiten. Als die Christus-Kirchengemeinde Hohenfelde-Hörnerkirchen durch interne Streitigkeiten vor der Spaltung stand und Pastoren-Wechsel die Gemeinde-Mitglieder zusätzlich verunsicherten, bildete Diakonin Marlis Winter eine der wenigen konstanten Größen, auf die sich die Gläubigen verlassen konnten. Inzwischen ist in der Kirchengemeinde wieder weitgehend Ruhe eingekehrt. Es gibt einen neuen Kirchen-Gemeinderat und mit Petra Steltner und Ulrich Palmer zwei Pastoren, die es allem Anschein nach nicht gleich wieder in die Ferne zieht.

Insofern ist das Ausscheiden von Marlis Winter aus dem "professionellen Dienst" gut getimt. Während eines Abend-Gottesdienstes wurde die Diakonin offiziell verabschiedet. Anschließend lud die Kirche zu einem Empfang ins benachbarte Gemeindehaus.

Geboren wurde Marlis Winter in Berlin, wo sie auch aufwuchs. Bereits in ihrer Heimatgemeinde sammelte sie erste Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit. 1971 zog sie nach Schleswig-Holstein. Es folgte die Heirat mit dem heutigen Bürgermeister von Brande-Hörnerkirchen, Siegfried Winter. Das Paar hat vier Kinder. Anfang der 1980er-Jahre stieg Marlis Winter in die Frauen- und Teenagerarbeit in Barmstedt ein. Bereits seit 1987 war sie im Team ehrenamtlich verantwortlich für die Jugendarbeit in Hörnerkirchen.2011 folgte der Umstieg ins Hauptamt mit einer halben Stelle. Von 2002 bis 2004 ließ sich Winter als berufsbegleitende Maßnahme zur Diakonin ausbilden.

In den vergangenen Jahren war sie nicht nur für den Konfirmandenunterricht verantwortlich, sondern auch für weite Bereiche der Jugendarbeit vor Ort. Gottesdienstplanungen gehörten ebenso zu ihrem Aufgabenbereich wie die Kinder- und Jugendfreizeiten oder die Vorbereitung des Krippenspiels.

Ganz zurückziehen wird sich Marlis Winter übrigens nicht. Statt hauptberuflich setzt sie die Kirchenarbeit nun wieder ehrenamtlich fort. Der Posten der Diakonin soll nach Aussage von Pastor Ulrich Palmer dennoch schnellstmöglich neu besetzt werden, um die bislang von Winter geleistete Arbeit fortführen zu können.

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