Deutschlands Erste-Hilfe-Meister

An den Erste-Hilfe-Stationen mussten die Teilnehmer ihr Können zeigen.
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An den Erste-Hilfe-Stationen mussten die Teilnehmer ihr Können zeigen.

Die Arbeiter-Samariter-Jugend Elmshorn siegte beim Bundesjugendwettbewerb

shz.de von
22. Mai 2018, 16:38 Uhr

Großer Erfolg für die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) aus Elmshorn. Jil-Lana Zehse, Greta Minnerop, Carolin Kirstein, Marco Teply (alle 18 Jahre) und Fabian König (20 Jahre) siegten in der Jugendkategorie (16 bis 21 Jahre) beim diesjährigen Bundesjugendwettbewerb der ASJ, der vom 10. bis 13. Mai auf dem Michelsberg in Baden-Württemberg ausgetragen wurde.

Zum 26. Mal trafen sich dort die Landessieger der 16 Bundesländer um den Bundessieger in den Alterskategorien Schüler (12-15 Jahre) und Jugend (16-21 Jahre) zu ermitteln. Mit dem Sieg sind die Elmshorner damit „Deutscher Erste-Hilfe-Meister“ im ASB, vor den Mannschaften aus Hessen und Bayern.

An zehn Stationen mussten in einer Art Stadtrallye diverse Aufgaben erledigt werden, um Punkte zu sammeln. Darunter auch fünf Erste-Hilfe-Fallbeispiele, wie einen Skate-, Verkehrs und Grillunfall, die von Laienschauspielern dargestellt wurden und für jede Menge Hektik an der Übungsstelle sorgten.

Die Elmshorner behielten auch bei den anschließenden Theorietests den kühlsten Kopf. Jil-Lana Zehse und Fabian König sicherten sich zudem in den Einzelwertungen den ersten sowie zweiten Platz. Damit hat sich Jil-Lana Zehse die Teilnahme am 7. Samaritan-Contest, einer Art Europameisterschaft, vom 24. bis 27. August in Flensburg und Sønderburg/Dänemark qualifiziert.

„Es ist wirklich unglaublich, wir haben nicht wirklich damit gerechnet“, sagte Carolin Kirstein. „Dass wir jetzt zum Sam.I-Contest fahren dürfen, um Deutschland zu vertreten, ist wirklich etwas Einmaliges für uns“, sagte Marco Teply.

„Es ist schön zu sehen, mit wie viel Freude und Elan an dem Thema Erste-Hilfe gearbeitet und die Kinder und Jugendlichen früh an ein soziales Engagement herangeführt werden. Wenn es dann zu solchen Ergebnissen kommt, umso schöner für die Teilnehmer“, beschrieb die Landesjugendleiterin Friederike Baden das Ergebnis.

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