Deutsche Fechter ziehen geschlossen ins WM-Hauptfeld ein

Gelungener WM-Auftakt: Der EM-Dritte André Weßels (rechts) steht mit dem Florett nach fünf Siegen, zwei Niederlagen und einem Freilos in der Runde der letzten 64. Foto: Foto: dpa
Gelungener WM-Auftakt: Der EM-Dritte André Weßels (rechts) steht mit dem Florett nach fünf Siegen, zwei Niederlagen und einem Freilos in der Runde der letzten 64. Foto: Foto: dpa

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01. Oktober 2009, 11:33 Uhr

Antalya | Sechs Starter, sechs Mal im Hauptfeld: Deutschlands Fechter haben den WM-Auftakt im türkischen Urlaubsparadies Antalya erfolgreich gestaltet. Viel Glück hatte der Bonner Weltmeisterschafts-Neuling Sebastian Bachmann. Der 22-Jährige qualifizierte sich gestern trotz nur eines Vorrundensieges bei fünf Gefechten für die Runde der besten 128, in der er den Chilenen Felipe Alvear 15:2 bezwang und sich anschlieend auch gegen den Japaner Kyoya Ichikawa mit 11:10 im "Sudden Death" durchsetzte. Der EM-Dritte André Weels (ebenfalls Bonn) kam in seinem Vorrunden-Pool mit vier Siegen und zwei Niederlagen weiter und steht nach einem Freilos und einem 15:7 gegen den Moldawier Maxim Driga in der Direktausscheidung der besten 64.

Die ersten Einzelmedaillen werden am Sonnabend im Damensäbel und im Herrenflorett vergeben, wo der Koblenzer Peter Joppich seinen Titel von St. Petersburg 2007 verteidigen will. Er und Olympiasieger Benjamin Kleibrink aus Tauberbischofsheim waren wegen ihrer guten Platzierungen in der Fecht-Weltrangliste bereits vor Turnierbeginn für das 64er-Tableau qualifiziert. Vor Bachmann und Weels zogen auch alle vier deutschen Säbelfechterinnen in die Direktausscheidung der besten 64 ein.

Die ersten Auftritte der Top-Fechter aus aller Welt im Antalya Expo Center fanden vor einer gespenstischen Kulisse statt. Auf den Tribünen fanden sich kaum Zuschauer ein, allenfalls Athleten oder Betreuer feuerten ihre Teamkollegen auf den Wettkampfbahnen an.

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