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Elmshorner Nachrichten

12. Dezember 2017 | 20:42 Uhr

Deutlich weniger Einsätze als im Vorjahr

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 11.Apr.2017 | 14:30 Uhr

Die Feuerwehren des Amtes Horst-Herzhorn sind sehr gut aufgestellt. Dies bescheinigte Amtswehrführer Wolfgang Krause während der Wehrführerdienstbesprechung im Gerätehaus der Feuerwehr Engelbrechtsche Wildnis.

„Wir haben derzeit 546 aktive Kameraden in den 16 Wehren der zwölf amtsangehörigen Gemeinden. Das sind 29 mehr als im letzten Jahr“, sagte Krause. Auch der Ausbildungsstand und die Gerätschaften würden immer besser, und die Nachwuchswerbung laufe ebenfalls gut, was den Mitgliederstand bei den drei Jugendfeuerwehren und der Kinderfeuerwehr angehe. Daher habe er keine überaus großen Sorgen bezüglich der zukünftigen Einsatzbereitschaft der Wehren.

Im abgelaufenen Jahr gab es insgesamt 77 Einsätze für die Wehren des Amtes. „Das sind rund ein Viertel weniger als im Berichtszeitraum zuvor“, freute sich Wolfgang Krause. Unter anderem rückten die Kameraden 24 Mal zu Brandeinsätzen, neun Verkehrsunfällen, acht First-Responder-Einsätzen und 14 Mal zur Beseitigung von Ölspuren aus. Allerdings gab es auch zehn Mal Fehlalarme durch schadhafte Brandmeldeanlagen. „Alle Aufgaben wurden hervorragend gemeistert“, so Krause, der die gute Zusammenarbeit der Wehren untereinander lobte.

Neben den Alarmeinsätzen gab es drei Löschübungen und zwei Funkübungen auf Amtsebene. Auch die Pflege der Kameradschaft kam nicht zu kurz. Krause bedankte sich besonders bei der Amtsverwaltung Horst-Herzhorn und den Gemeindevertretungen, die immer ein offenes Ohr für die Belange der Wehren hätten. Auch die Zusammenarbeit mit der Kreisfeuerwehrzentrale und dem Kreisfeuerwehrvorstand sei vorbildlich.

Der Amtswehrführer hatte auch kritische Worte. So sei die Arbeit zum Katastrophenschutzplan des Kreises immer noch ungenügend. „Hier passiert seit Jahren nichts“, so Krause. Und die Einführung des Digitalfunks habe noch Ecken und Kanten. Krause: „Hier mussten zum Teil andere Geräte als vorgesehen nachgeordert werden, damit es besser klappt.“

Sommerlands Bürgermeisterin Helga Ellerbrock, die als stellvertretende Amtsvorsteherin an der Versammlung teilnahm, betonte: „Eure ehrenamtliche Arbeit ist harmonisch und zielgerichtet. Ihr seid zum großen Teil auch die tragenden Säulen des kulturellen Lebens in den Gemeinden.“

Eine Beförderung stand auch auf der Tagesordnung. Wolfgang Krause beförderte den stellvertretenden Wehrführer der Feuerwehr Gehlensiel, Jörg Schröder, zum Oberlöschmeister.

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