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Neue Sportanlagen : Der Mauerfall vom Koppeldamm

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Gestern war offizieller erster Spatenstich für das 5,4-Millionen-Projekt beim EMTV / Termin für den eigentlichen Baubeginn ist noch offen

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2013 | 07:15 Uhr

Elmshorn | Sportlern, die im EMTV-Fitnessstudio Vie Vitale dieser Tage Gewichte stemmen, können einen ungewohnten Blick genießen: unbegrenzt und frei über den Sportplatz am Koppeldamm. Die gelbe Mauer, welche bisher den Parkplatz zu Rasen- und Tennisplätzen hin abgegrenzt hatte, ist nicht mehr. Gestern Morgen hat ein Bagger begonnen, die doppelte gemauerte Klinkerwand abzuknabbern. Am Ende steht nur noch das seit Jahren nicht mehr benutzte Kassenhäuschen. "Das muss stehen bleiben, da ist die Stromversorgung für die Tennisplätze drin", sagte Stefan Heesch, Vorsitzender des EMTV.

Der Mauerfall am Koppeldamm symbolisierte gestern den Beginn von An- und Neubau der Sportanlagen, die der größte Elmshorner Sportverein in den kommenden eineinhalb Jahren am Koppeldamm für geschätzt 5,4 Millionen Euro realisieren will. Allein: Noch ist nicht genau absehbar, wann mit dem als ersten Schritt geplanten Anbau an das Vie Vitale begonnen wird. Der EMTV erwartet nahezu täglich die endgültige Baugenehmigung. Wenn die vorliegt, werden die einzelnen Gewerke beschränkt ausgeschrieben. "Wir können erst anhand der Ausschreibung eine konkrete Ablaufplanung machen", sagte Heesch. "Wenn die Ergebnisse vorliegen, reden wir über Details." Er halte nichts davon, einen Zeitplan herauszugeben, der immer wieder korrigiert werden muss.

Der Plan für den Anbau hingegen liegt nach der Vorstellung in den Vereinsgremien nun im Studio aus: Um 300 Quadratmeter Sportfläche, mehr als eine normgerechte Einfeldhalle, soll das Vie Vitale wachsen. Anschließend wird dann die Sporthalle abgerissen und an gleicher Stelle mit integrierter Geschäftsstelle neu errichtet.

Bis es damit losgeht, muss der Verein den Parkraum auf seinem Gelände neu ordnen. "Es fallen 25 Parkplätze weg", so Heesch. Ersatz wird im Bereich der Tennisanlage geschaffen. Die Zufahrt wird über die gefallene Mauer führen. "Wir haben den ersten Schritt getan, um die großen Maßnahmen umzusetzen", sagte Heesch, "die weiteren Schritte werden wir wohl überlegt und nicht überhastet angehen."

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