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Für jeden das richtige Ehrenamt : Der Markt der Möglichkeiten im Elmshorn

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Auf dem Markt der Möglichkeiten am 20. März stellen rund 60 Vereine und Initiativen ihre Arbeit vor und suchen nach engagierten Bürgern

shz.de von
erstellt am 16.Feb.2016 | 10:00 Uhr

Elmshorn | Egal, ob im Sportverein oder im Willkommensteam, in der Geschichtswerkstatt oder bei der Freiwilligen Feuerwehr – in Elmshorn engagieren sich unzählige Menschen in ihrer Freizeit in einer Vielzahl von Vereinen, Initiativen, Organisationen und Verbänden. Etwa 60 dieser Gruppen werden sich am Sonntag, 20. März, auf dem Markt der Möglichkeiten in der Erich Kästner Gemeinschaftsschule (KGSE) präsentieren.

Ihr Ziel: Noch mehr Menschen zu finden, die sich bei ihnen engagieren wollen, die Vereine und Gruppen untereinander zu vernetzen und sich mit der eigenen Arbeit einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Zu diesem Zweck hat jeder Verein oder jede Initiative auf dem Markt der Möglichkeiten einen eigenen Stand, an dem er oder sie sich vorstellen können. Parallel dazu wird es für den ersten Überblick an einer zentralen Litfass-Säule kleine Steckbriefe geben, in denen die Gruppen vorstellen, für welche Tätigkeiten Helfer gesucht werden und was der Verein seinerseits bietet.

Der Markt der Möglichkeiten findet am 20. März (Sonntag) von 11 bis 16 Uhr in der Erich Kästner Gemeinschaftsschule statt. Neben Fachvorträgen ist auch für Unterhaltung gesorgt: Die  Pop-Band „Taxi to Junction“ und die Jazz-Formation „Blue Note Quartet“ sorgen auf der Bühne für die richtige Stimmung. Außerdem serviert die Tafel Elmshorn Chili con Carne und die Vereine bestücken das Kuchenbüfett. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: www.mdm-elmshorn.de

„Außerdem haben wir ein Rahmenprogramm zusammengestellt“, erklärt Mitorganisator Peter Kruse. So werden sich einzelne Vereine und Initiativen im großen Forum der KGSE vorstellen und Fachleute Vorträge halten. „Da werden wir auch ganz praktische Fragen klären, etwa wie die Rechtslage bei der Versicherung ehrenamtlicher Tätigkeiten aussieht“, erklärt Norbert Borgwaldt, Vorsitzender des Stadtteilvereins Hainholz.

Sein Verein ist es, der die Messe für engagierte Bürger überhaupt erst ins Leben gerufen hat. „Wir sind auf die Ehrenamtsmesse in Pinneberg gefahren und wussten sofort, dass wir in Pinneberg keine Hainholzer in unseren Verein locken können würden.“ Deshalb entschied sich der Verein, seine eigene Messe zu gründen – „nur eben viel kleiner“.

Nachdem das Spendenparlament allerdings als Ausrichter dazugestoßen war, musste dieser Vorsatz begraben werden. Klein war schon der erste Markt der Möglichkeiten mit 32 Ausstellern nicht, in diesem Jahr wird sich die Teilnehmerzahl beinahe verdoppeln. Was der Grund ist, weshalb der Markt vom Haus der Begegnung in die KGSE umzieht.

Die Schirmherrschaft für das Projekt haben die Landtagsabgeordnete Beate Raudies (SPD) und Stadtrat Dirk Moritz (parteilos) übernommen. Raudies betont die Notwendigkeit, für genügend Nachwuchs im Ehrenamt zu sorgen. Durch den demographischen Wandel bestehe die Gefahr, dass es in Zukunft weniger Engagierte geben werde. Raudies prognostiziert einen Wandel weg von der Vereinsbindung und hin zu einzelnen Beteiligungsprojekten. „Das wird eine große Herausforderung für uns alle.“ Der Markt der Möglichkeiten, so wollen es die Organisatoren, soll den Menschen helfen, das Projekt oder den Verein zu finden, für das oder den sie sich in ihrer ohnehin oft knapp bemessenen Freizeit einsetzen wollen.

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