Der Irrweg muss ein Ende haben!

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22. März 2011, 08:34 Uhr

Atomkraft Seit Tagen blicken wir gebannt auf die furchtbaren Bilder der havarierten Atomanlage von Fukushima. Gemessen daran kamen gestern nur wenige, zu wenige Bürger zur Kundgebung auf dem Alten Markt, um ein Zeichen gegen Atomkraft zu setzen.

Dabei ist Elmshorn umzingelt von Meilern. Brunsbüttel, Brokdorf, Krümmel, ein schwerer Unfall, und die ganze Region wäre verstrahlt. Die Japaner erleiden gerade, was das heißt: Alles ist verstrahlt - vom Trinkwasser bis zum Gemüse.

Die Atomkraft war vom Anfang bis zum Ende ein Irrweg. Davon zeugen Katastrophen wie von Tschnernobyl und Fukushima, davon zeugt die Vergiftung der Meere durch Wiederaufarbeitungsanlagen wie Sellafield, davon zeugt die ungeklärte Frage der Entsorgung des Strahlenmülls. Flugzeuge können auf Atomanlagen stürzen, Terroristen sie angreifen, vielleicht reicht schon eine Kette von Schlampereien - die Technologie ist so gefährlich, dass der Ausstieg kommen muss. Jetzt!

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