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Elmshorner Nachrichten

18. Dezember 2017 | 04:24 Uhr

Kommunalwahl 2013 : Der Einzelkämpfer

vom

Gerald Hinz geht als Einzelbewerber ins Rennen

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2013 | 07:12 Uhr

Seestermühe | Der 47-jährige Gerald Hinz lebt seit 17 Jahren in Seestermühe, stellt sich als Einzelkandidat in Seestermühe zur Wahl und ist Mitglied der Piratenpartei. Hinz ist ledig und hat zwei Kinder. In seiner Freizeit widmet er sich dem Fechten, hält sich fit und erkundet per Fahrrad die nähere und fernere Umgebung.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?

Der Gemeinderat benötigt laut dem letzten Gemeinderatsbrief dringend neue Mitglieder. Ich wohne jetzt seit etwa 17 Jahren in Seestermühe und bin zeitlich in der Lage, mich in den kommenden fünf Jahren im Gemeinderat zu engagieren. Die Zukunft unseres Dorfes sollte auch weiterhin von den Menschen vor Ort bestimmt werden.

Was qualifiziert Sie für das Amt?

Seit 3 1/3 Jahren bin ich Mitglied in der Piratenpartei, war Kassenprüfer im Landesverband und Listenkandidat bei der Landtagswahl. Ich bin politisch interessiert, kann mich in verschiedene Themen einarbeiten und habe beruflich mit dem Finanz- und Rechnungswesen zu tun.

Wie wollen Sie Jugendliche an die Wahlurne bringen?

Das ist insbesondere im kommunalen Bereich sicherlich sehr schwierig. Auf Grund der transparenten demokratischen Strukturen und der Programme ist gerade die Piratenpartei eine gute Alternative für Erstwähler.

Was werden für Sie in Seestermühe die drei wichtigsten Themen der nächsten Jahre sein?

Eine Prioritätenliste möchte ich nicht vorgeben: die Sanierung der Bürgersteige und Straßen, die Gewährleistung der Versorgung mit ausreichenden Kindergartenplätzen, Verbesserung des ÖPNV, Verhinderung von Fracking und des Kohlekraftwerkneubaus in Stade sowie die Forcierung des Projektes altersgerechtes Wohnen.

Ist das Thema Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Seestermühe in einem Jahr vom Tisch?

Das sollte auf jedem Fall in einem Jahr erledigt sein.

Was würden Sie in Seestermühe gerne verbessern, wenn das Geld keine Rolle spielen würde?

Zum Beispiel die Einrichtung eines Jugendzentrums, die kostenlose Versorgung mit Breitband, die kostenlose Abwasserrohrprüfung und ein Versuch zum fahrscheinlosen Nahverkehr.

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