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Kölln-Reisiek : Der Anbau der Schule wird teurer als gedacht

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Kosten steigen auf 120.000 Euro, was einer Steigerung um 20 Prozent im Vergleich zum ersten Ansatz entspricht.

Kölln-Reisiek | Die Mitglieder der Kölln-Reisieker Gemeindevertretung haben mit einem einstimmigen Votum den Anbau für den Verein Betreuende Grundschule auf den Weg gebracht. Das Architekturbüro Roggenkamp & Bley wurde mit den nächsten Leistungsphasen beauftragt – sogar mehr als es bei solchen Projekten eigentlich üblich ist. „Sonst kommen wir aber mit dem Zeitplan nicht hin“, sagte Birger Paulsen (SPD), Vorsitzender des Bau- und Planungsausschusses. Der Anbau an den bestehenden Raum der Betreuung soll in den Sommerferien fertig werden.

So weit, so gut. Die schlechte Nachricht: Die Kosten steigen auf 120.000 Euro, was einer Steigerung um 20 Prozent im Vergleich zum ersten Ansatz entspricht. „Die angepeilten 100.000 Euro sind nicht zu halten“, so Paulsen. Das zusätzlich benötigte Geld werde bei der Erstellung eines Verkehrsgutachtens für die Köllner Chaussee eingespart.

Mit mehr Zuwendungen darf der Verein Betreuende Grundschule auch nicht rechnen. Für die Innenausstattung werde es von der Gemeinde kein Geld geben, sagte der Finanzausschuss-Chef Ulrich Schley (CDU): „Dafür muss der Verein sorgen.“

Mit dem geplanten Anbau wird sich der Raum für die Schulbetreuung mehr als verdoppeln. Bisher hat der schmale Schlauch im Altbau der Grundschule an der Köllner Chaussee eine Grundfläche von lediglich 36 Quadratmeter. Knapp 54 Quadratmeter kommen im Sommer hinzu. Wegen der Platznot wird derzeit zum Essen auf das Vereinsheim des benachbarten Tennis-Clubs Kölln-Reisiek ausgewichen. Außerdem werden mehrere Klassenräume für die Hausaufgabenbetreuung genutzt. Mit Beginn des Schuljahrs 2015/16 am 31. August soll die Enge dann ein Ende haben.

Einig waren sich die Kommunalpolitiker außerdem darin, die im Bereich der Hausnummern 109 bis 125 neu als Ortsdurchfahrt eingestufte Köllner Chaussee in die Straßenreinigungssatzung aufzunehmen. Damit fallen die Anwohner nun auch unter die Reinigungspflicht.Vertagt wurde hingegen eine Entscheidung über die Frage, ob die Spiel- und Sportplätze künftig von den Gemeindearbeitern oder von einer zu beauftragenden Fremdfirma geprüft und gewartet werden sollen. Es fehle eine Aufstellung der Kosten, monierte der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Lindemann. Nun soll sich nach Vorliegen entsprechender Daten der Familien, Sport- und Jugendausschuss abschließend mit diesem Thema beschäftigen.

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erstellt am 17.Mär.2015 | 12:30 Uhr

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