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Demokratie funktioniert nur, wenn Bürger mitgestalten

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

shz.de von
erstellt am 14.Aug.2015 | 16:33 Uhr

Was treibt Sie an, sich ehrenamtlich in der Politik zu engagieren?

Demokratie kann nur funktionieren, wenn Bürger sich engagieren und mitgestalten bei den Entscheidungen vor Ort, die die Lebenssituation ganz unmittelbar beeinflussen. Ich habe mich für die FDP entschieden, da in einer „liberalen Bürgergesellschaft“ die Menschen in eigener Verantwortung die Rahmenbedingungen ihres Lebens für sich und andere kulturell, wirtschaftlich und sozial gestalten.
Wie viel Zeit müssen Sie ungefähr wöchentlich für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit aufwenden?

Mindestens neun Stunden pro Woche.

Werden Sie Ihrer Ansicht nach von der Stadtverwaltung bei Ihrer Arbeit ausreichend unterstützt?

Für die Ausschussberatungen werden umfangreiche Verwaltungsvorlagen erstellt. Mit der Verwaltung ist ein offener Meinungsaustausch möglich.

Wenn Sie könnten: Was würden Sie beim System der ehrenamtlich tätigen Kommunalpolitiker ändern?

Der Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung der umfangreichen Verwaltungsvorlagen zu den Ausschusssitzungen schreckt viele politisch interessierte Menschen ab. Für zahlreiche Bürger ist ein zeitlich begrenztes Engagement für ein Projekt spannender. Außerdem schrecken den Bürger „Endlosdiskussionen“ und „unkooperative Arbeitsweisen“ ab.

Finden Sie, dass das Engagement der ehrenamtlichen Politiker von den Bürgern genügend anerkannt und gewürdigt wird?

Ich bin der Auffassung, dass Ehrenamt in allen Bereichen wird von den Bürgern zu wenig anerkannt und gewürdigt. Leider ist das Wahlergebnis bei einer Kommunalwahl sehr abhängig von den Umfragewerten für die Bundespartei.

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