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Elmshorner Nachrichten

24. Oktober 2017 | 12:29 Uhr

„Deichbullen“ sind nominiert

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Snowdance-Filmfestival Webserie von Michael Söth wird in der Kategorie „Independent Serie“ bewertet / Ab März wird gedreht

von
erstellt am 29.Dez.2016 | 11:06 Uhr

Eigentlich hatte das „Deichbullen“-Team bereits mit der ersten Staffel ihrer Webserie abgeschlossen, doch in dieser Woche erreichte Produzent Michael Söth die Nachricht, dass sie als beste unabhängig hergestellte Serie beim Snowdance Film Festival in Landsberg am Lech nominiert sind. Große Chancen auf einen Sieg rechnet sich Söth jedoch nicht aus. „In der Konkurrenz ist unter anderem eine amerikanische Serie in der die Schauspielerin Linda Hamilton mitspielt. Da sind die ‚Deichbullen‘ doch etwas kleiner“, so der Filmmacher.

Beim Snowdance Independent Filmfestival stehen Produktionen im Fokus, die entweder gar nicht oder nur zu einem geringen Anteil mit staatlicher Filmförderung produziert wurden. Schauspieler Heiner Lauterbach ist der Festivaldirektor.

Eine Nominierung zu diesem Zeitpunkt sei vergleichbar mit dem Viertelfinale beim Fußball. „Wir sind im Wettbewerb drin, aber nun müsste sich auch die nächste Jury für uns entscheiden“, sagt Söth. Schließlich könnten nicht vornominierte Filme auf dem Festival gezeigt werden. „In ein bis zwei Wochen wissen wir dann, ob wir in der Endrunde sind“, so der Filmmacher.

In „Deichbullen“ geht es um die Hamburger Großstadtpolizisten Hartmut Paulsen und Klaus „Kiez“ Kante, gespielt von den Musikern „Reverend“ Christian Dabeler und René „Chucker“ Chambalu, die beide schon vor dem Projekt Schauspielerfahrung sammeln konnten. Das Duo wird aus der Hansestadt nach Kollmar versetzt, wo es von nun an für Recht und Ordnung sorgen soll. Während Kante noch mit seinem Schicksal hadert, sieht Paulsen seine Chance, in Kollmar „das Grundgesetz umsetzen zu können“.

Nach dem Erfolg der ersten Staffel der Serie soll 2017 die zweite Staffel gedreht werden. „Mitte Januar wollen wir auf der Crowdfunding-Plattform ‚Startnext‘ beginnen“, sagt Söth. Bisher wurde das Crowdfunding direkt über die Webseite zur Serie abgewickelt.

Ab März soll erneut gedreht werden. „Alle Darsteller sind bis jetzt wieder dabei. Und es wird ein paar etwas bekanntere neue Mitstreiter geben“, verrät der Filmemacher, der das Drehbuch bereits erstellt hat. In der nächsten Woche wird er sich jedoch nochmal an den Hauptspielplatz Kollmar zurückziehen, um es zu ergänzen. „Die Serie spielt ja überwiegend dort und in Glückstadt und vielleicht diesmal ja auch in Elmshorn“, sagt Söth lachend.

Während die erste Staffel als Webserie produziert wurde, weil zunächst kein Fernsehsender die „Deichbullen“ ins Programm aufnehmen wollte, gibt es inzwischen laut Söth auch Angebote von Sendern. „Wir bleiben uns aber treu, die zweite Staffel wird es auch zunächst online geben“, sagt Söth. Die erste Staffel gibt es derzeit beim Streamingdienst Whatchever zu sehen.

>www.deichbullen.com

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