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Mitreißende Reise von Elmshorn nach Fernost : Das Trio „Resonances“ spielte in weißer Villa

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Das Haus wurde wegen des deutsch-französischen Kulturfestivals in Farben der Trikolore angestrahlt.

Elmshorn | So haben die Elmshorner die „Weiße Villa“ an der Schulstraße noch nicht gesehen: Durch starkes Scheinwerferlicht eingetaucht in die Farben der französischen Trikolore. Den Anlass für diesen zeitlich begrenzten Hingucker bot ein musikalisches Event der besonderen Art, die im Rahmen des deutsch-französischen Kulturfestivals „arabesques – culture sans frontières“ in dem historischen Repräsentationsgebäude stattfand.

Drei hochkarätige Musiker, die dort als Trio „Resonances“ auftraten, bescherten den rund 40 Besuchern eine überaus mitreißende akustische Reise nach Fernost. Über die Dauer von etwa 70 Minuten präsentierten Yukimi Yamamoto (Sopran) und Jean-Marc Boissière (Flöte) aus Marseille sowie Hartmut Lamsfuss (Klavier) unter dem Titel „Mélodies du Japon“ einen bunten Strauß an Liedern und Instrumentalstücken, die sich als äußerst abwechslungsreich im Hinblick auf Tempo und Lautstärke erwiesen.

Die „Weiße Villa“ zeigte sich Montagabend in den Farben der Trikolore und zog nicht nur die Aufmerksamkeit der Konzertbesucher auf sich. (Foto: Marek)
Die „Weiße Villa“ zeigte sich Montagabend in den Farben der Trikolore und zog nicht nur die Aufmerksamkeit der Konzertbesucher auf sich. (Foto: Marek)
 

Unterschiedlichste Stimmungen wurden dabei im Wechselspiel der Instrumentalisten mit der Sopransolistin erzeugt, wenn sie auf künstlerische Weise unter anderem „Das Dorf im Herbst“ (Sato-no-aki), den „Nussbaumwald“ (Kayano-Kiyama), „Das Meer im Frühling“ (Haro no umi) und „Die Kischbaumblüte“ (Sakura) im ersten Teils des Konzerts, das erst nach einer Verzögerung von etwa 20 Minuten begann, skizzierten. Der zweite Teil des für unsere Breiten eher ungewöhnlichen Programms schien nach einer kurzen Pause dann noch tiefer das japanische Seelenleben musikalisch reflektieren zu wollen: Das Trio ließ unter anderem den „Mond über der Schlossruine“, ein Hirtenlied und Gesänge aus japanischen Provinzen erklingen und erhielt am Ende des rundum geglückten und kurzweiligen Konzertabends einen lang anhaltenden Applaus.

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erstellt am 25.Feb.2015 | 14:00 Uhr

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