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Der Butterberg : Das ist Elmshorns höchster Punkt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Peter Blöcker vom Landesamt für Vermessung und Geoinformation weiß es ganz genau: Der höchste Punkt in Elmshorn ist der Butterberg – der niedrigste liegt an der Krückau.

Elmshorn | Platt ist sie, die Marsch. Hügelig dagegen präsentiert sich die Geest. Elmshorn hat gleich beides zu bieten. Dabei kann die Stadt zwischen Marsch und Geest ganz schön hügelig daherkommen. Vor allem Radfahrer wissen, wovon hier die Rede ist. Straße rauf, Straße runter. Manch einer kommt sich vor wie im östlichen Hügelland. Doch schaut man auf die nackten Zahlen, halten sich die Höhenunterschiede in der Krückaustadt in Grenzen. Rund 20 Meter beträgt der maximale Unterschied.

Es ist gar nicht so einfach, die höchste und die niedrigste Stelle in Elmshorn exakt ausfindig zu machen. Wer bei Google Earth sucht, kann zwar Höhen ablesen, doch wo die Stadt am höchsten ist, bleibt eher ein Rätselraten. Und auch Peter Blöcker, Dezernatsleiter am Landesamt für Vermessung und Geoinformation mit Sitz Langelohe 65 b, wusste auf Nachfrage keine spontane Antwort. Doch der Experte opferte seine Zeit und machte sich auf die Suche nach geeignetem Kartenmaterial – und wurde tatsächlich fünfig.

„Kommen Sie vorbei, ich habe Antworten“, versprach er. In Blöckers Büro waren bereits zwei Karten auf dem Computerbildschirm geöffnet. Eine in schwarz/weiß, die andere farbig. Beide zeigten Bodenprofile und Höhenangaben, die farblich gekennzeichnet waren. Rot für hoch, blau für tief.

„Da, ganz im Süden Elmshorns, liegt die höchste Stelle“, zeigte Blöcker auf den Butterberg im Liether Wald. „Der ist aber künstlich entstanden, als man den benachbarten See ausgehoben hat.“

Auch auf die Frage, ob der Butterberg nicht schon zu Klein Nordende gehöre, hatte der Dezernatsleiter eine Antwort parat: „Nein, das kann man an dieser Karte sehen, die ganz genau die Stadtgrenzen ausweist.“ 21,70 Meter misst der Butterberg. Also eher ein kleiner Hügel als ein echter Berg. Auch die höchste natürlich geformte Stelle Elmshorns konnte Blocker ausfindig machen. Ein paar Meter südlich der Autobahnauffahrt türmt sich ein etwa 17 Meter hoher „Berg“ auf. „Höhere Stellen gibt es in Elmshorn nicht“, versicherte Blöcker.

Peter Blöcker erkundete für unsere Zeitung, wo Elmshorns höchste und niedrigste Stellen liegt.
Peter Blöcker erkundete für unsere Zeitung, wo Elmshorns höchste und niedrigste Stellen liegt. Foto: caw
 

Dafür aber tiefere. Fast bis an die Null-Meter-Linie reicht das Spektrum. Wobei die tiefsten Stellen der Stadt allesamt im Westen liegen. Nicht ganz überraschend ist es die Krückau-Gegend, die den tiefsten Punkt im Stadtgebiet vorweisen kann. Zwischen dem Flüsschen und der Straße nach Neuendorf zeigte die Karte ein tiefes Blau. „Zwei Meter und weniger“, kommentierte Blöcker den Farbeintrag. „Könnte bis null Meter runtergehen.“ Wer also mal auf „Höhentour“ gehen will, sollte an der Krückau starten und dann quer durch die Stadt gen Süden den Butterberg ansteuern, um die gut 20 Meter Differenz voll auszuschöpfen.

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