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Nach dem Großbrand in Elmshorn : Das Feuer hat die gesamte Werkstatt zerstört

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Am Tag nach dem Großbrand in Elmshorn laufen die Aufräumarbeiten. Die Feuerwehr konnte noch die umliegende Häuser retten.

shz.de von
erstellt am 01.Mär.2016 | 10:00 Uhr

Elmshorn | Noch bis zum Abend waren die Feuerwehrleute in der Johannesstraße mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Das Bild, das sich bietet ist ernüchternd. Die Werkstatt ist komplett ausgebrannt. Auch vom angrenzenden Möbellager ist nichts mehr übrig. Zumindest die umliegenden Wohnhäuser konnten die Einsatzkräfte vor den Flammen retten.

Am Montagmittag brach in Elmshorn eines der größten Feuer in der näheren Vergangenheit der Stadt in einer Autowerkstatt aus. Kilometerweit waren stundenlang aufseteigende Rauchschwaden zu sehen. 

Es ging rasend schnell: Innerhalb kürzester Zeit stand am Montag die Autowerkstatt in der Elmshorner Johannesstraße in Flammen. Die schwarze Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Die Feuerwehr gab Großalarm. Es ist kurz vor 12 Uhr. Ein Mitarbeiter von Möbel Heinitz ist in dem Lager seiner Firma, das direkt neben der Werkstatt liegt. „Ich habe Rauch gerochen. Das kam aus der Werkstatt. Dann habe ich die Flammen gesehen und sofort die Feuerwehr alarmiert“, berichtet er. Der Besitzer der Werkstatt kommt angerannt. „Deine Garage brennt“, ruft ihm ein Bekannter zu. Der Garagenbesitzer erleidet einen Schock und wird später ins Krankenhaus gebracht. Ein anderer Mann fährt schnell ein Auto vom Hof. Auf der Motorhaube glimmt es schon.

Die Elmshorner Feuerwehr ist schnell vor Ort. Feuerwehrkräfte aus Horst, Seester und Klein Nordende rücken zur Unterstützung aus. Die ersten Explosionen sind aus der Werkstatt zu hören. Dort stehen Propangasflaschen. Die Polizei sperrt deshalb den Bereich um den Brand weiträumig ab.

Mittlerweile steht die komplette Werkstatt in Flammen. Die Rauchsäule wird immer dichter. Möglicherweise brennen Reifen. Die Polizei bittet Anwohner, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Feuerwehr bekämpft den Brand von der Drehleiter aus.

Aussagen über die Brandursache seien derzeit noch nicht möglich, sagt Polizeisprecherin Sandra Mohr. Hinweise auf eine Brandstiftung würden nicht vorliegen, möglicherweise könne das Feuer aber mit bereits abgeschlossenen Arbeiten an Autos zusammenhängen. Den Schaden schätzt die Polizei auf über eine halbe Million Euro. Die Werkstatt brennt völlig aus. Auch vom Möbellager ist nichts mehr übrig. Die Wehren können aber die umliegenden Gebäude retten.

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