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Elmshorner Nachrichten

21. September 2017 | 23:33 Uhr

KGSE-Bau Elmshorn : Das Chaos geht weiter

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Bereits jetzt acht Wochen Verzug. Die Mensa wird nicht rechtzeitig fertig.

von
erstellt am 27.Jun.2015 | 10:00 Uhr

Elmshorn | Der Millionen-Neubau der Erich Kästner Gemeinschaftsschule (KGSE) sorgt wieder für Ärger. Eigentlich sollte am 23. Juli alles fertig sein. Doch daraus wird nichts. Laut Stadtrat Dirk Moritz wird sich der Termin erneut verschieben. Verwaltungsintern geht man davon aus, dass erst Ende September alle Räume genutzt werden können. Der geplante Einweihungstermin am 12. Oktober sei aber nicht in Gefahr.

„Es ist sehr ärgerlich“, sagt Moritz. Seit Wochen sei man mit dem Generalunternehmer, dem Hamburger Büro „Böge Lindner K2 Architekten“, wegen einer möglichen Verzögerung in Gesprächen. Doch dieser hätte bislang abgeblockt. Lediglich um einen Tag nach hinten sei der Termin angepasst worden. „Wir gehen aber davon aus, dass es sich um acht Wochen handelt“, betont Moritz. Die Stadt hat deshalb in diesen Tagen eine formelle Verzugsanzeige an das Büro übermittelt. „Das ist notwendig, um Regressansprüche für eventuelle Schäden durch die Verzögerung geltend machen zu können“, erläutert der Stadtrat. Eine Antwort aus Hamburg steht noch aus.

Die Verzögerung wird für die knapp 1400 Schüler der größten Schule im Kreis Pinneberg Folgen haben. Die Mensa sowie die neuen Technik- und Kunsträume im sogenannten Bauteil C werden nicht wie geplant nach den Ferien zur Verfügung stehen. Ein Grund ist ein Mangel an dem Flachdach über der Mensa – es ist undicht.

„Ich bin froh, dass wir so ein gutes Team im Gebäudemanagement haben, das den Bau überwacht. Wir sind jeden Tag vor Ort“, sagt Moritz und kritisiert gleichzeitig die mangelnde Bauprüfung durch das Hamburger Büro. Die Stadt plant Mensa und Fachräume sofort nach Fertigstellung an die Schule zu übergeben. Die Endabnahme des Baus müsse dann unter laufendem Betrieb erfolgen.

KGSE-Schulleiter Andreas Weßling ist nicht erfreut über die erneute Verzögerung. „Wir müssen mit der Situation klarkommen, wie sie ist – und das werden wir auch.

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