zur Navigation springen

Westerhorn : Das Bahnareal soll umgestaltet werden

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Gelder für das Westerhorner Projekt sollen gleich aus mehreren Fördertöpfen fließen.

shz.de von
erstellt am 19.Okt.2017 | 14:00 Uhr

Westerhorn | Wie soll das Westerhorner Bahnareal zukünftig aussehen? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Lokalpolitiker schon seit Monaten. Mittlerweile liegen aktualisierte Planungen sowohl für die „Park & Ride“-Anlage samt Grünflächen als auch für die „Bike & Ride“-Anlagen vor. Während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter stand das Thema erneut auf der Tagesordnung.

Zwischenzeitlich hat eine Begehung des Geländes mit dem Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein, kurz Nah.sh, stattgefunden. Dabei gab es gute Nachrichten für die Westerhorner. Der Vorentwurf und der Entwurf mit Kostenberechnung für die Bike-and-Ride-Anlagen bis zur Leistungsphase vier werden von Nah.sh zu hundert Prozent gefördert, die Planung wird über das von Nah.sh beauftragte Büro „Bahnstadt“ ausgeführt.

Auf der westlichen Seite der Bahnlinie sollen insgesamt 72 Stellplätze für Fahrräder entstehen, davon 24 als Sammelschließanlage. Auf der östlichen Seite sind 24 Stellplätze geplant. Hierfür muss aus Platzgründen der Rückbau des Wetterschutzhauses erfolgen. Die dafür notwendige Genehmigung wurde von der Bahn bereits in Aussicht gestellt, noch liegt die schriftliche Bestätigung allerdings nicht vor.

Die geschätzten Gesamtkosten werden voraussichtlich zu 75 Prozent von Nah.sh gefördert. Hierfür muss nach Fertigstellung der Entwurfsunterlagen ein Förderantrag auf den Weg gebracht werden. Für den Bau der Park-and-Ride-Anlage soll gemäß Absprache mit Nah.sh ein separater Förderantrag gestellt werden. Auch hier ist eine Förderung von 75 Prozent möglich.

Aufgrund der unterschiedlichen Fördermittelgeber wurden die Kosten für Park-and-Ride und die Grünfläche getrennt ermittelt. Auf der Parkplatzfläche besteht die Möglichkeit, ein Festzelt in der Größe von 25 mal 15 Meter aufzubauen. Die Grünbereiche auf dem Parkplatz sollen zur Auflockerung der großen Betonflächen des Parkplatzes dienen. Für die neue „Dorfmitte“, sprich die Grünfläche, soll kurzfristig ein Förderantrag beim Holsteiner Auenland gestellt werden. Auch hierzu wurden bereits Gespräche geführt.

Metropolregion Hamburg ist ein Thema

Außerdem wird versucht, über die Metropolregion Hamburg Fördermittel einzuwerben. Hier ist ebenfalls eine Förderung der „Bike & Ride“ als auch der „Park & Ride“-Anlagen möglich. Die Förderquote beträgt 50 Prozent der beim Bauherrn verbleibenden Kosten, mindestens zehn Prozent der Kosten sind aber auf jeden Fall durch den Bauherrn zu tragen.

Geld in die Westerhorner Dorfkasse soll auch ein Immobilienverkauf bringen. Die Gemeinde bietet das Haus Bahnhofstraße 27 neben dem Lindenhof samt 500 Quadratmeter großem Grundstück zum Verkauf an. Interessierte können der Gemeinde ein Angebot machen samt Vorschlag, wie das Grundstück (Mischgebiet) genutzt werden könnte. Eine Entwurfsplanung mit Größe und Wohneinheiten-Angaben ist mitzuliefern. Ein Abriss kann durch die Gemeinde oder Investor erfolgen. Angebote und Vorschläge sollen bis zum 28. November an die Gemeinde gerichtet werden.

Erneuert werden soll der Gehweg in der Florastraße zwischen Redder und Dorfstraße. Die Asphaltdecke weist dort erhebliche Mängel auf. Der Gehweg hat eine Länge von rund 650 Metern und eine Breite von etwa 1,5 Metern. Die Kostenschätzung geht von Baukosten in Höhe von 120.000 Euro aus. Mögliche Zusatzkosten für die Entsorgung von belasteten Baustoffen sind in der Schätzung noch nicht berücksichtigt. Die notwendigen Finanzmittel sollen im Haushalt 2018 bereitgestellt werden.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen