zur Navigation springen
Elmshorner Nachrichten

22. November 2017 | 05:00 Uhr

„Danke für ein Haus voller Segen!“

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Kindertagesstätte Rethfelder Ring offiziell eingeweiht / Propst sieht Perspektive als Familienzentrum

shz.de von
erstellt am 10.Apr.2014 | 10:29 Uhr

Mit einem Kindergottesdienst und einer Feierstunde wurde Sonntag die neugebaute Evangelische Kindertagesstätte am Rethfelder Ring offiziell eingeweiht. An die hundert Eltern und Kinder sowie Mitarbeiter waren der Einladung zu den Feierlichkeiten gefolgt.

Nach kurzer Begrüßung durch Kita-Leiter Claus-Dieter Weiß und dem Vorsitzenden der Friedenskirchengemeinde Claus Buchberger hielt Pastor Dr. Wolfgang Schulz mit einigen Kindern aus dem Gästekreis den Eröffnungsgottesdienst für die Einrichtung – in der neuen, großen Turnhalle der Kita. Im Mittelpunkt standen die Themen Dank und Segen. Dr. Schulz: „Kinder sind fleischgewordener Segen“ und man danke heute „für ein Haus voller Segen“. Die verschiedenen Kita-Gruppen präsentierten ihre Interpretationen des Begriffs „Segen“ – Bilder beispielsweise ihrer Familien, von Gärten, Freunden, Blumen oder Regenbögen.

In der offiziellen Feierstunde blickte Propst Dr. Thomas Bergemann vom Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf zurück auf die Entstehungsgeschichte des Hauses, lobte die „mutige Entscheidung“ auch der Politik, dankte allen, die das Portemonnaie für den Neubau weit aufgemacht haben und unterstrich: „Das ist gut angelegtes Geld!“


„Das ist gut angelegtes Geld“


Als Geschenk für die neue Kita kündigte der Propst an, der Kirchenkreis werde alles unterstützen, was benötigt werde auf dem Weg, die Kita zu einem echten Familienzentrum zu machen.

Für die Kindertagesstätte und die Friedenskirchengemeinde dankten Claus-Dieter Weiß und Claus Buchberger allen Beteiligten für ihr Engagement, für die gute Zusammenarbeit sowie dafür, dass es immer wieder gelungen sei, „Wünschenswertes und Machbares miteinander zu verbinden“ – so Weiß. An Eltern und Kinder in der Einrichtung gewandt unterstrich Buchberger: „Ihr seid es uns wert!“ Auch Architekt Michael Hölscher dankte für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und zeigte sich hocherfreut darüber, dass die Kinder das neue Gebäude bereits für sich eingenommen hätten und in ihm zuhause sind. Ute Sündermann, Geschäftsführerin der Evangelischen Kindertagesstätten in Elmshorn, blickte auf die „Herausforderung Umzug“ zurück – eine Herausforderung, die durch das Ausweichen vom Rethfelder Ring in die Ansgarstraße und zurück gleich zweimal zu bewältigen war. „Jetzt wollen wir erst einmal keinen Umzug mehr!“, meinte sie entschieden. Sie dankte speziell den Mitarbeitern des Hauses für die geleistete Arbeit.

Auch Bürgermeister Volker Hatje hob die Baugeschichte hervor und berichtete, wie aus einer geplanten Sanierung ganz plötzlich ein Neubau wurde. Hatje: „Gut, dass wir damals nicht gewusst haben, dass aus den veranschlagten 1,2 Millionen Euro Baukosten schließlich drei Millionen wurden – und die Stadt Elmhorn davon 2,3 Millionen tragen muss!“ Doch, so Hatje, wenn diese Kosten auch die Schulden der Stadt erhöhten: „Es hat sich gelohnt – wie dieses außerordentliche und schöne Gebäude beweist!“


Stadtteilwerkstatt könnte auch Platz finden


Der Bürgermeister versprach Kita-Leiter Weiß, man werde darauf hinarbeiten, dass auch die schmerzhaft vermisste Stadtteilwerkstatt entstehen könne. Nach Grußworten von Detlev Witthinrich (SPD) und Pascal Mangels (FDP) konnten Besucher die neue Kita unter die Lupe nehmen – und sich bei mittäglicher Erbsensuppe auch von der Qualität der Küche überzeugen.







zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert