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Interview mit Dirk Moritz : „Bürgerbeteiligung ist wertvoll“

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Spätestens am 1. Juni wird Dirk Moritz als neuer Stadtrat und stellvertretender Bürgermeister antreten.

Dirk Moritz wird Elmshorns neuer Stadtrat. Wie berichtet, setzte er sich bei der Wahl im Stadtverordneten-Kollegium mit 20 zu 17 Stimmen gegen Dörte Köhne-Seiffert (SPD) durch. Der parteilose Diplom-Verwaltungswirt wird Nachfolger von Volker Hatje, der zu Beginn des Jahres auf den Stuhl des Verwaltungschefs gewechselt war. Moritz soll am 8. Mai vereidigt werden. Spätestens am 1. Juni soll er seinen Dienst als Stadtrat antreten. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass er schon früher von der Gemeindeverwaltung Seevetal nach Elmshorn wechselt.

In Ihrer Rede direkt nach dem Wahlsieg haben Sie von „großen Potenzialen“ gesprochen, die die Stadt hat. Wo sehen Sie diese?
Elmshorn mit einem Einzugsbereich von rund 120.000 Einwohnern stellt als Mittelzentrum einen bedeutenden Wirtschafts-, Lebens- und Nahversorgungsraum für die Region dar. Ich erkenne große und vielfältige Anstrengungen, die Stadt Elmshorn zukunftsfähig auszurichten und zu gestalten. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten fördert die Stadt Elmshorn den Ausbau, aber teilweise auch den Wandel zu einem attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort.

Sie sind jetzt vermutlich schon einige Male zumindest kurz in Elmshorn gewesen. Was ist Ihnen besonders positiv aufgefallen?
Industriemuseum, Wasserturm, Krückau, Florawoche und Hafenfest

Und wo gibt es Verbesserungsbedarf?
Zunächst ist mir die Stadt Elmshorn in ihrer positiven Vielfalt aufgefallen. Natürlich sehe ich an einigen Stellen auch Handlungsbedarf. Ich bitte aber um Verständnis, dass ich den von mir erkannten Handlungsbedarf zunächst mit dem Bürgermeister und allen politischen Fraktionen besprechen möchte.

In Ihrer Funktion als Stadtrat und stellvertretender Bürgermeister werden Sie im engen Schulterschluss mit Volker Hatje arbeiten. Haben Sie sich im Vorfeld der Wahl schon näher kennen gelernt?
Ja, wir hatten im Zuge des Auswahlverfahrens Gelegenheit, uns kennen zu lernen. Auch ist mir Herr Hatje von kommunalen Tagungen bekannt.

Wie stehen Sie zum Thema Bürgerbeteiligung – notwendiges Übel oder wertvolles Mittel, um die richtige Entscheidung für die Stadt zu treffen?
Ein wertvolles Mittel, um die richtige Entscheidung zu treffen, weil so die Entscheidung auch weitere Ideen, Anregungen aber auch Bedenken abbildet. In der Regel wird die Entscheidung dann auch breiter und besser mitgetragen.

Am 8. Mai 2014 werden Sie als Stadtrat vereidigt. Werden Sie sich schon zuvor einarbeiten?
Ja, das ist mein Ziel. Mit Herrn Hatje habe ich vereinbart, dass wir uns in der kommenden Woche insbesondere in dieser Frage zusammensetzen.

Wann in Ihrem Leben haben Sie zum ersten Mal von Elmshorn gehört?
Das liegt schon lange zurück. Ich verbinde meine ersten Erinnerungen mit dem Hafenfest.

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erstellt am 22.Feb.2014 | 12:00 Uhr

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