Polizei sucht Zeugen : Brutaler Angriff: Pferd in Hohenfelde mit Armbrust beschossen

Tierquälerei: Ein bisher unbekannter Täter hat eine 14-jährige Stute auf einer Koppel beschossen.

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14. Mai 2019, 13:39 Uhr

Hohenfelde | Was für eine Tierquälerei: Auf einer Weide in Hohenfelde (Kreis Steinburg) hat ein bisher unbekannter Täter ein Pferd mutmaßlich mit einer Armbrust beschossen. Die Pferdehalterin fand ihr Tier am Sonntag verletzt auf der Koppel. Das hat die Polizei am Dienstag mitgeteilt. Erst vor einer Woche wurde ein Schaf in Elmshorn mit einer Armbrust beschossen.

Die Stute befand sich demnach in einer Herde auf einer Koppel in der Straße Dauenhof. Während das Tier am Samstagabend noch wohlauf war, hatte es am Sonntagmorgen eine scheinbar kleine Verletzung seitlich eines Auges. Die Besitzerin hielt die minimale Verletzung zunächst für eine Schürfwunde. Als sie später wieder nach dem Holsteiner sah, war der Bereich um das Auge stark angeschwollen.

7,5 Zentimeter lange Metallstange im Kopf

Eine Tierärztin riet der Reiterin, ihr Pferd in einer Tierklinik röntgen zu lassen, um der Ursache der Schwellung auf den Grund zu gehen. Dort entdeckten die Mediziner eine 7,5 Zentimeter lange Metallstange, die im Kopf des 14 Jahre alten Tieres steckte. Bei einer Operation wurde der Fremdkörper entfernt – ob das Auge der Stute zu retten ist, ist derzeit noch unklar.

Laut derzeitigen Erkenntnissen der Polizei, soll das Tier mit einer Armbrust oder einer ähnlichen Waffe beschossen worden sein. Wer Hinweise auf den Schützen geben kann oder verdächtige Beobachtungen in der Nacht zum Sonntag gemacht habt, wird gebeten sich bei der Dienststelle in Horst unter Telefon (04126) 38404 zu melden.

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