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Elmshorner Nachrichten

23. Oktober 2017 | 23:35 Uhr

Breitband: Höki treibt Projekt voran

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

50 Prozent der Haushalte im Amt müssen mitziehen

Schon im vergangenen Jahr, noch vor der Kommunalwahl im Mai, trieben Verwaltung und Lokalpolitiker im Amtsbezirk Hörnerkirchen den Breitbandausbau voran. Jüngst wurde in einer gemeinsamen Gemeindevertretersitzung der vier Amtsdörfer Bokel, Osterhorn, Westerhorn und Brande-Hörnerkirchen die aktuelle Situation diskutiert. Wichtigstes Ergebnis: Auch wenn am Ende „nur“ 50 Prozent der Bürger mitziehen und entsprechende Verträge abschließen, soll der Breitbandausbau umgesetzt werden. Ursprünglich sollten mindestens 60 Prozent der Amtsbewohner mit ins Boot geholt werden.

Die Regie des Breitband-Projektes wurde bereits vor einem Jahr dem Amt Hörnerkirchen übertragen, womit dem Amtsausschuss seither große Bedeutung zufällt. Seine Mitglieder sind es, die – auf Basis der vorgegebenen Rahmenbedingungen – über die einzelnen Umsetzungs-Schritte entscheiden. Nachdem die vier Gemeindevertretungen in gesonderten Abstimmungen allesamt der neuen 50-Prozent-Vorgabe zugestimmt hatten, trat der Amtsausschuss zu einer nichtöffentlichen Sitzung zusammen. Über die Ergebnisse informierte der Leitende Verwaltungsbeamte Michael Lantau. Gefasst worden seien zwei wichtige Entscheidungen. Zum einen: Das Projekt Breitbandausbau werde fortgeführt. Und damit es mit der Umsetzung auch finanziell klappt, soll beim Land ein neuer Förderantrag für Beraterleistungen gestellt werden. Einwerben wollen die Hörnerkirchener 70 000 Euro netto. Dabei wird auf einen Landeszuschuss in Höhe von 75 Prozent gehofft.

Zu den wichtigsten Rahmenbedingungen des Breitband-Projektes gehört, dass 95 Prozent aller Haushalte im Amtsgebiet angeschlossen werden sollen. Diese Zahl blieb während der jüngsten Sitzungen der Verantwortlichen unangetastet. Lediglich einige abgelegene Außenbereiche der vier Dörfer werden voraussichtlich nicht in den Genuss eines schnelleren Internets kommen. Wobei über dieses Detail wohl erst abschließend entschieden wird, wenn absehbar ist, welche Anwohner entsprechende Verträge unterzeichnen würden. Das Amt als so genannter „Regiebetrieb“ überwacht auch weiterhin die Einhaltung der wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen.

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