zur Navigation springen
Elmshorner Nachrichten

23. Oktober 2017 | 23:09 Uhr

Elmshorn : Brand in den Knechtschen Hallen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Flammen waren relativ schnell erstickt. Erste Maßnahme war wegen des unübersichtlichen Geländes ein Löschangriff von außen.

shz.de von
erstellt am 15.Sep.2014 | 12:00 Uhr

Elmshorn | Mit neun Fahrzeugen aus Elmshorn und vier Feuerwehrwagen aus Klein Nordende bekämpften am Sonnabend etwa 65 freiwillige Helfer den Brand in den Knechtschen Hallen an der Berliner Straße. Erste Maßnahme war wegen des unübersichtlichen Geländes ein Löschangriff von außen. Mit dem Wasserwerfer des Teleskopmastfahrzeugs ging die Wehr gegen das Feuer an. „So haben wir die offenen Flammen zum Glück relativ schnell erstickt“, sagte der stellvertretende Elmshorner Wehrführer Sven Stade. Anschließend löschten Trupps unter Atemschutz im Gebäude gezielt verbliebene Glutnester.

Mehr als 100 Helfer von drei Wehren und Rettungsdienst waren dann kurze Zeit später in der Meteorstraße im Einsatz. Es brannte unter den etwa 70 Wohnungen des Gebäudes in einem Kellerverschlag. Die Flammen wurden im ersten Angriff durch das Kellerfenster gelöscht. Den Innenangriff unternahmen die Feuerwehrleute von der Gebäuderückseite aus, damit die Tür zum Treppenhaus geschlossen bleiben konnte. Trotzdem hat sich der Brandrauch im Treppenhaus ausgebreitet, teilweise wohl auch durch eine undichte Entlüftung bis in einige Wohnungen.

Ein paar Bewohner sind teilweise über mehrere Stockwerke durch den Rauch nach unten gegangen. „Unser Problem war, dass die Bewohner nicht in ihren Wohnungen geblieben sind“, sagte Einsatzleiter Renee Chandony. Sieben Personen mussten behandelt werden, weil sie im Rauch unterwegs waren. Nachdem das Feuer gelöscht und das Treppenhaus rauchfrei war, wurden alle Wohnungen kontrolliert. Die Bewohner konnten dann in ihre Zimmer zurückkehren.

 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen