Einfamilienhaus in Elmshorn : Blitzeinschlag mit schweren Folgen: Dachstuhl nach Großfeuer zerstört

Als Ursache für den Dachstuhlbrand vermutet die Feuerwehr einen Blitzeinschlag.

Als Ursache für den Dachstuhlbrand vermutet die Feuerwehr einen Blitzeinschlag.

Die Bewohner konnten sich selbst befreien. Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt.

shz.de von
23. April 2018, 07:30 Uhr

Elmshorn | Bei einem Großfeuer ist in der Nacht von Sonntag auf Montag in Elmshorn der Dachstuhl eines Einfamilienhauses zerstört worden. Verletzt wurde niemand. Als Brandursache vermutet die Feuerwehr einen Blitzeinschlag. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Elmshorn hätten das Gebäude halten können, teilte der Kreisfeuerwehrverband Pinneberg am Montag mit. Die Schadenshöhe sei noch unbekannt.

Gegen 23 Uhr habe die Gewitterfront am Sonntagabend den Kreis Pinneberg erreicht. Um 23.32 Uhr sei die Feuerwehr dann zu dem Dachstuhlbrand alarmiert worden. Die Besatzung des zuerst eintreffenden Rettungswagens habe offene Flammen bestätigt. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, hatten die Bewohner das Gebäude bereits unverletzt verlassen.

Das Feuer war nach einer Dreiviertelstunde unter Kontrolle.
Michael Bunk

Das Feuer war nach einer Dreiviertelstunde unter Kontrolle.

 

Wie die Feuerwehr weiter mitteilt, konnten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung über drei Wege konzentrieren: Unter schwerem Atemschutz wurde von innen gelöscht. „Beim Öffnen der Klappe zum Dachboden war zu sehen, dass dieser vollkommen verqualmt war. Da die Bodentreppe angebrannt war, wurde der Zugang über Steckleitern gesichert“, so die Feuerwehr.

Von außen sei an der Gebäuderückseite das Teleskopmastfahrzeug und an der Front die Drehleiter in Stellung gebracht worden. Über beide Hubrettungsfahrzeuge wurde das Dach weiter geöffnet und die Flammen abgelöscht. Außerdem sei vom Boden aus „im Außenangriff“ das Feuer bekämpft worden.

Um ausreichend Personal vor Ort zu haben, wurde um 23.46 Uhr die Alarmstufe auf Vollalarm erhöht. Das Feuer sei nach einer Dreiviertelstunde unter Kontrolle gewesen. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis etwa 1.30 Uhr an.

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