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Elmshorner Nachrichten

13. Dezember 2017 | 20:21 Uhr

Blackout: Wer zahlt für die Schäden?

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Unternehmen prüfen Ersatzansprüche an Verursacher des Stromausfalls

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2014 | 16:00 Uhr

Nach dem heftigen Stromausfall am Mittwochnachmittag kämpfen Haushalte und Unternehmen mit den Folgen des Vorfalls. Bei den Stadtwerken und Elektrofachfirmen gingen zahlreiche Schadensmeldungen von Elektrogeräten ein. Gewerbebetriebe mussten ihre Produktionen zum Teil einstellen und Mitarbeiter nach Hause schicken. Über die Höhe der gesamten Schäden in Elmshorn und Umland sind zurzeit noch keine konkreten Zahlen bekannt.

Wie berichtet, hatte am Mittwoch ein Hubsteiger bei Bauarbeiten die Hochspannungstrasse im Quartier Hasenbusch berührt. Der dadurch entstandene Erdschluss führte zum Stromausfall in ganz Elmshorn. In Teilbereichen dauerte der Blackout mehrere Stunden. Der Verursacher ist ermittelt. Er bleibt vorerst jedoch unbenannt. Bei dem Unfall ist er unversehrt geblieben, teilt Netzbetreiber Eon mit.

Die durch den Kurzschluss beschädigte Überlandleitung am Finkenstieg wurde zwischenzeitlich vom Betreiber repariert. „Wir mussten in zwei Seilen dort am Finkenstieg Teilstücke ersetzen. Das ist bereits am Mittwoch geschehen“, erklärte gestern Christian Martens von der Eon Netz GmbH aus Bayreuth.

Jetzt wird überall gerechnet: Durch die zeitweise Schließung von Supermärkten, Tankstellen, Produktionseinstellungen in Gewerben könnten die Schäden schnell in die Hunderttausende gehen. Allein bei Elmshorns größtem Arbeitgeber Autoliv standen die Bänder am Nachmittag still. Hunderte Mitarbeiter hatten Zwangsurlaub. Wie weit betroffene Unternehmen den Verursacher in Regress nehmen werden, wird zurzeit ermittelt. Seite 3

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