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Birte Glißmann: „Ich habe gehofft, das Unmögliche möglich zu machen“

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

shz.de von
erstellt am 09.Mai.2017 | 16:02 Uhr

Für Elmshorns Landtagskandidatin Birte Glißmann (CDU) war der Wahlabend ein Auf und Ab der Gefühle. „Ich bin grundsätzlich zufrieden mit dem Ergebnis der CDU“, sagt sie einen Tag später am Telefon. „Elmshorn ist immer ein hartes Pflaster für uns, aber wir haben Wählerstimmen zugelegt. Dass es für mich als Direktkandidatin nicht gereicht hat, ist natürlich schade.“

Sieben von neun Wahlbezirken im Wahlkreis Elmshorn hat Glißmann für sich entscheiden können. Aber da im Wahlbezirk Elmshorn Stadt mehr Wahlberechtigte leben als in den anderen Bezirken zusammen, holte Beate Raudies (SPD) am Ende das Direktmandat mit 37,6 zu 35,6 Prozent der Stimmen.

„Mir war von Anfang an klar, dass es schwierig werden würde“, sagt Glißmann. „Aber ich habe bis zuletzt gehofft, das Unmögliche möglich zu machen.“ Es war der erste Wahlkampf für die 24-jährige Juristin und stellvertretende Landesvorsitzende der jungen Union Schleswig-Holstein. Politisch will sie sich auf jeden Fall weiter in ihrer Partei engagieren. Beruflich beginnt Glißmann im Juni ihr juristisches Referendariat. Ob sie auch als Kandidatin zur Kommunalwahl 2018 und zur Landtagswahl 2023 antreten wird, steht für die junge Frau „noch in den Sternen“. „Viele in meiner Partei haben aber deutlich gemacht, dass sie es begrüßen würden, wenn ich noch einmal politisch angreifen würde“, sagt sie.

Den Wahlkampf hat Glißmann als sehr intensive Zeit erlebt. „Ich habe meine Heimat ganz neu erfahren, sehr interessante Menschen kennengelernt und gehe durch Elmshorn jetzt mit ganz anderen Augen. Das war für mich das allerwichtigste.“ Sie ist auch davon überzeugt, dass ihre Partei mit ihren Themen überzeugt hat. „Mit den Krähen und der Videoüberwachung ist es uns gelungen, inhaltliche Schwerpunkte zu setzen, die bei den Leuten ankommen. Daran werden wir auf jeden Fall in Zukunft weiterarbeiten.“

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