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Elmshorner Nachrichten

18. Oktober 2017 | 18:51 Uhr

„Biber“ entführen Titel nach Bevern

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

196 Mannschaften traten beim diesjährigen Elmshorner Eisstockschießen an / Das Stadtwerke Eisvergnügen endet am 3. Januar

shz.de von
erstellt am 18.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Das Finale der 8. Elmshorner Eisstockmeisterschaften entwickelte sich zu einem „Wasserstockschießen“. Aufgrund der milden Witterung der vergangenen Tage waren zwei Drittel der Eisfläche mit einer Wasserschicht bedeckt, die es den Sportlern sehr schwer machte, die Eisstöcke gezielt ins Haus zu bringen.

„So viel Regen, wie bei dieser Meisterschaft, hatten wir noch nie. Das war schon sehr schade, aber leider nicht zu ändern. Mit den Bedingungen mussten alle Teams zurechtkommen“, sagte Chef-Organisator Torsten Bluhm.

Die finale Runde wurde auf der noch trockenen Seite ausgespielt. Allerdings währte diese Freude auch nicht lange, als gegen 21 Uhr wieder heftige Regenschauer niedergingen.

Trotz der äußeren Widrigkeiten war die Stimmung auf dem Eis am letzten Spieltag dieser Saison hervorragend. Die besten 16 von 196 gestarteten Teams schafften es nach Vor- und Zwischenrunde ins Halbfinale, vier Mannschaften erreichten schließlich das Finale. Schätzungsweise 100 Besucher standen an den Banden, um ihre Favoritenteams lautstark anzufeuern oder mit mehr oder weniger alkoholischen Getränken zu versorgen.

Am Ende siegte die Mannschaft „Biber III“ aus Bevern mit drei gewonnenen Spielen souverän. Vize-Meister wurde das Team „Bombsquad auf Eis“. Platz drei ging an die Mannschaft „4 gewinnt“ und Rang vier erreichte das Team „Stadtwerke IV“. Doch nicht nur sportliches Können wurde belohnt, sondern auch die Kreativität einzelner Teams. Das schönste Kostüm trugen die „Paradiesvögel“. Außer der Reihe wurde ein weiterer Preis für faires Verhalten an das Team „Shooting Stars 1“ verliehen. „Die Mannschaft hatte einen Rechenfehler von uns korrigiert, obwohl sie dadurch ausgeschieden sind. Das fanden wir sehr fair“, so Bluhm.

Für die Organisatoren um Torsten Bluhm, John-Patric Baetke und EMTV-Geschäftsführer Mark Müller gingen vier lange Wochen auf dem Eis zu Ende. „Wir hatten wieder jede Menge Spaß bei diesem Wettbewerb und freuen uns schon auf die Neuauflage im kommenden Jahr, aber dann hoffentlich mit angenehmeren Wetterverhältnissen. Vielleicht schaffen wir es auch dann, 208 Mannschaften aufs Eis zu bekommen“, sagte Torsten Bluhm.

Wer noch seine Runden auf dem Eis drehen möchte, hat dazu bis Anfang Januar Gelegenheit. Das Stadtwerke Eisvergnügen endet Sonntag, 3. Januar 2016, mit einer Eisparty.

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