Betrunkener rastet im Zug völlig aus

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04. Oktober 2018, 13:54 Uhr

Es begann mit viel Alkohol und endete mit ziemlich viel Ärger. Ein völlig betrunkener Mann ist in einem Regionalexpress völlig ausgerastet. Wie die Polizei gestern mitteilte, hatte eine Zugbegleiterin am Dienstag gegen 23.30 Uhr polizeiliche Hilfe angefordert. Auf der Fahrt von Elmshorn nach Neumünster war es zu Problemen mit einem Fahrgast gekommen.

Bei der Ankunft des Zuges in Neumünster befand sich bereits eine Streife der Bundespolizei auf dem Bahnsteig. Die Zugbegleiterin zeigte den Beamten den Mann, der sie im Zug mit nicht druckreifen Worten auf das Übelste beleidigt hatte. Zudem verfügte der 32-jährige Deutsche über keinen gültigen Fahrschein. Das scherte ihn nicht. Nach der Fahrkartenkontrolle hatte er von einer Gruppe Reisender verlangt, auf deren Ticket mitfahren zu können. Als dass verneint wurde, drehte er richtig durch und randalierte im Zug. Zuerst riss er einen Nothammer aus der Vorrichtung. Anschließend sprang er mit dem Kopf gegen die Gepäckablage, wobei er sich eine blutende Verletzung zuzog.

Auch später auf dem Bahnsteig beruhigte sich der Tobende nicht. Er war erkennbar alkoholisiert. Da deshalb eine Befragung nicht wirklich möglich war und der Mann immer noch stark blutete, wurde er per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Nach Überprüfung der mündlichen Angaben zu seiner Person stellten die Beamten fest, dass er von der Staatsanwaltschaft zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Zudem erwarten den Zecher nun Strafanzeigen wegen Beleidigung, Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen und des Erschleichens von Leistungen.

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