zur Navigation springen

Berliner Straße in Elmshorn : Betrugsverdacht: 34-Jähriger in der Post festgenommen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Ein Mann schließt Handyverträge über das Internet ab. Als er die Pakete an eine fingierte Adresse schickt, wird der DHL-Mitarbeiter skeptisch.

Elmshorn | Die Polizei Elmshorn hat am Mittwochvormittag gegen 10 Uhr für Aufsehen gesorgt. Die Kundschaft der Postfiliale in der Berliner Straße staunte nicht schlecht, als Beamte bei laufendem Betrieb einen 34-jährigen Mann festnahmen. Der Grund: Dem Verdächtigen wird versuchter Betrug vorgeworfen.

Er hatte unter falschem Namen online sechs Mobilfunkverträge abgeschlossen. Die Smartphones ließ er sich an eine fingierte Elmshorner Adresse schicken. Bei der Auslieferung am Dienstag wurde der DHL-Mitarbeiter skeptisch, da es den Namen an der Lieferadresse nicht gab.

Stattdessen wurde er von einem Mann angesprochen, der eine vermeintliche Vollmacht besaß, die Ware in Empfang zu nehmen. Der Paketbote verwies auf den regulären Weg des Adressaten zur Abholung der Pakete in der Postfiliale. Die Post nahm Kontakt zur Polizei auf, so dass auch polizeilich bestätigt wurde, dass an der besagten Adresse niemand mit diesem Namen gemeldet ist.

Als derselbe Mann am Mittwoch in der Post erschien, um die Mobiltelefone abzuholen, waren die Mitarbeiter der Post bereits vorgewarnt. Wieder konnte der Mann keine schlüssige Erklärung liefern. Die Polizei rechnete mit einem Anruf aus der Post und war daher schnell zur Stelle. Der Verdächtige versuchte zunächst noch zu fliehen. Die Beamten konnten ihn aber noch vor dem Erreichen des Ausganges festnehmen.

Der Norderstedter war bislang polizeilich unbekannt. Eine Wohnungsdurchsuchung erbrachte keine weiteren Hinweise auf Straftaten. Gegen ihn ist jetzt ein Strafverfahren wegen Betrugsversuchs eingeleitet. Nach den Sofortmaßnahmen durfte er gehen.

Blaulichtmonitor



zur Startseite

von
erstellt am 05.Feb.2015 | 12:47 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert