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Elmshorn : „Berufsgespräche“ des Rotary-Clubs

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Vertreter verschiedener Berufe sprechen mit Oberstufen-Schülern über Studium und Ausbildung.

shz.de von
erstellt am 19.Nov.2014 | 16:00 Uhr

Elmshorn | Studium? Duales Studium? Oder eine Ausbildung? Viele Schüler wissen noch nicht genau, was sie nach ihrem Abschluss machen wollen. Der Rotary-Club Elmshorn will den jungen Menschen Hilfestellung geben. So luden die Mitglieder des Serviceclubs 83 Jugendliche aus den Oberstufenjahrgängen der Elmshorner Schulen zur Berufsberatung ein.

An diesem Abend konnten sich die angehenden Abiturienten mit insgesamt 33 Vertretern aus 17 Berufen unterhalten. Neben akademischen Berufen wie Architektur und Rechtswissenschaften konnten sich die Teilnehmer auch über Ausbildungsberufe aus dem kaufmännischen und handwerklichen Bereich informieren. „Wir wollen ein umfassendes Bild von dem Beruf als solchem vermitteln, von der Ausbildung über die Tätigkeit an sich bis zu den Karrierechancen“, sagt Dr. Paul Raab, Organisator des Abends.

Im Vorfeld stellte der Club eine Liste mit Berufen zusammen, von denen sich die Schüler für zwei anmelden konnten. Während der Veranstaltung sprachen die Teilnehmer dann in zwei halbstündigen Gesprächsrunden mit den Vertretern der verschiedenen Berufe.

Zum 40. Mal bot der Elmshorner Rotary-Club die Veranstaltung bereits an. „Die Berufswahl ist eine Entscheidung, die man in der Regel für das ganze Leben trifft. Umso wichtiger ist es, sich vor dem Abitur mit den Berufsbildern auseinanderzusetzen“, sagt Dr. Bernd Thormählen, Präsident des Rotary-Clubs.

Eine lohnende Veranstaltung

Auch für die Arbeitgeber sind die Berufsgespräche eine lohnende Veranstaltung. „Wir brauchen Nachwuchs, besonders in unserer Branche“, sagte Malermeister Iwer Matzen. Er stellte an diesem Abend die handwerklichen Berufe vor. „In direkten Gesprächen kann man den jungen Leuten seinen Beruf besser nahebringen.“ Er spricht den Berufsgesprächen Erfolg zu. „Ich denke schon, dass sie etwas bringen. Ich glaube, ich konnte den jungen Leuten etwas mitgeben.“

Auch Leonie Poch, die im nächsten Jahr ihr Abitur macht, sieht die Veranstaltung der Rotarier positiv. Sie habe sich angemeldet, um nicht nur Theoretisches über die Berufe zu erfahren, sondern um mit den Leuten zu sprechen, die die Arbeit ausüben. „Ich kann mir die Richtung, in die ich möchte, noch besser vorstellen“, sagt sie.

Und die Auswertung der Feedback-Bögen, die die Teilnehmer am Ende der Veranstaltung ausgefüllt haben, zeigt: 98,5 Prozent der Schüler sagen, sie hätten an diesem Abend viel über ihre Wunschberufe erfahren. 95,5 Prozent halten die Berufsgespräche für eine sinnvolle Ergänzung der berufsorientierenden Angebote an ihrer Schule. „Der Rotary-Club zieht daraus den Schluss, dass das Konzept der Veranstaltung auch nach über 40 Jahren erfolgreich ist. Die Berufsgespräche werden dementsprechend 2015 fortgeführt“ , sagt Dr. Bernd Thormählen.

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