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30 Jahre Waldorfschule : „Bereicherung für Elmshorn“

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Festakt zum 30-jährigen Bestehen der Waldorfschule. Viele Reden und kulturelle Beiträge.

Elmshorn | Seit 30 Jahren gibt es in Elmshorn die Freie Waldorfschule. Den Auftakt dieses Jubiläumsschuljahres feierten am Freitag Schüler, Ehemalige, Eltern, Lehrer und geladene Gäste aus der Politik mit einem Festakt im Saalbau sowie einem anschließenden Imbiss im Speisehaus.

Lehrerin Henriette Hochhuth und Peter Ehlers, Schüler aus der 13. Klasse, begrüßten die Gäste im Saalbau und führten durch die Jubiläumsveranstaltung. Erster Höhepunkt: Ein Rückblick von Christoph Melzer, Klassenlehrer der ersten 1. Klasse und noch heute Lehrer an der Waldorfschule. Melzer hob besonders die Rolle des Mitinitiatoren der Schule hervor: Peter Möller, der im Gründungsjahr gestorben ist. Melzer betonte in seiner sehr persönlichen Rede den Ansatz der Schule, dass Lernen und Leben zwei Seiten einer Medaille darstellen: „Das Leben beginnt hier und jetzt, und nicht erst irgendwann später!“ Die Waldorfschule sei eine Einrichtung, in der Leben und Lernen übereinstimmten.

Grußworte überbrachten während des Festaktes der Elmshorner Bürgervorsteher Karl Holbach und zahlreiche weitere Redner. Sie waren sich alle einig: Die Waldorfschule ist eine Bereicherung der Schullandschaft Elmshorns, auf die niemand verzichten möchte. Marlen Hachmann, Schülerin der ersten Stunde und Sopranistin, erinnerte sich an ihre Schulzeit und trug anschließend als ihr persönliches Jubiläumsgeschenk mit Lubov Padas am Flügel „The monk and his cat“ vor.

Weitere kulturelle Einlagen prägten den Festakt: Die 2. Klasse mit Lehrer Michael Stuchlik brachte den Gesangsbeitrag „Birnbaum“, die 11. Klasse mit Lehrer Georg Feth und Regine Dittmann am Klavier einen Eurythmiebeitrag und auch das Oberstufen-Orchester unter der Leitung von Winfried Scheunemann und Martin Pahnke spielte „Forest Gump“.

Ein weiterer Höhepunkt war die Rede von Martyn Rawson, Herausgeber des Internationalen Waldorflehrplans. Rawson ging auf die internationale Ausrichtung der Waldorfpädagogik ein und unterstrich dabei, dass man von seinen Wurzeln ausgehend, fest verankert in die Welt gehen müsse, und dass es gut sei, wenn aus der Welt dann vieles wieder zurückfließe. Denn Lokales und Globales bedingen einander.

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erstellt am 20.Sep.2014 | 16:00 Uhr

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