Beim Sanitätsdienst wirds eng

Sie berichteten über erfolgreiche Veranstaltungen, aber auch   die sinkende Zahl freiwilliger Helfer: Vorsitzende Anneliese Tittel-Evers (von links), 2. Vorsitzender Heiko Kaschube, Kassenwartin Angelika Schwarz und  Jasmin Usadel.
Sie berichteten über erfolgreiche Veranstaltungen, aber auch die sinkende Zahl freiwilliger Helfer: Vorsitzende Anneliese Tittel-Evers (von links), 2. Vorsitzender Heiko Kaschube, Kassenwartin Angelika Schwarz und Jasmin Usadel.

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22. März 2011, 08:38 Uhr

Seestermühe | Die Jahreshauptversammlung des DRK Seester/Seestermühe war eine ebenso harmonische wie kurze Veranstaltung. Vorstandswahlen standen im Seestermüher Bürgerhaus nicht auf dem Programm, die Rückblicke auf die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres waren im Großen und Ganzen positiv. Ob Basar, Blutspendedienste, monatliche Handarbeitstreffen oder der Seniorenbesuchskreis, alle Organisatoren waren mit der Resonanz zufrieden. Eigentlich.

Sowohl die Vorsitzende Anneliese Tittel-Evers, als auch der Zweite Vorsitzende Heiko Kaschube sprachen die stetig sinkenden Mitgliederzahlen an. Tittel-Evers wies vor allem auf fehlende Helfer beim Sanitätsdienst hin. Von ehemals 10 Aktiven sind nur noch drei geblieben. "Wir brauchen Unterstützung für den Sanitätsdienst. Wir können diesen sonst nicht mehr leisten und müssten uns für große Veranstaltungen Unterstützung von außen einkaufen. Das wird teuer", so die DRK-Vorsitzende. Sie wies darauf hin, dass ein Erste-Hilfe-Lehrgang als Grundlage für diese Dienstleistung ausreichend ist, Schulung, Bekleidung und auch die Versicherung für die Einsätze wird vom DRK übernommen. "Für unsere Sanitätskräfte ist es auch möglich, bei anderen Ortsvereinen reinzuschnuppern", sagte Tittel-Evers und bedankte sich anschließend ausdrücklich bei ihren Vorstandskollegen für die geleistete Arbeit.

Der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Seester, Hermann Stieler, machte in seiner kurzen Rede deutlich, wie wichtig der Sanitätsdienst des DRK ist. "Wir können diese Arbeit nicht übernehmen", sagte er und bedankte sich für die gute Kooperation zwischen DRK und Feuerwehr.

Kaschube übernahm es, den Anwesenden die neue deutschlandweite Werbekampagne des DRK "aus Liebe zu den Menschen" vorzustellen. Gerade mit Blick auf die Katastrophe in Japan bekam der kurze Film über Menschen in Not eine ganz neue Qualität. Der Zweite Vorsitzende berichtete auch, dass das Rote Kreuz in Japan hervorragend ausgestattet und organisiert sei. Die beste Hilfe von außen seien zurzeit Spenden.

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