Behindertenbeauftragter sucht viele Mitstreiter

shz.de von
30. Dezember 2016, 15:50 Uhr

Auch im Kreis Pinneberg ist der Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gestartet. Doch es hakt noch ein wenig bei der Umsetzung. Denn allein kann der Behindertenbeauftragte des Kreises Pinneberg die Aufgabe nicht bewältigen. Und deshalb sucht er dringend Mitstreiter.

Beauftragte für Menschen mit Behinderungen sind in Gemeinden, Städten und Kreisen ehrenamtlich tätig. „Sie vertreten die Interessen von Menschen mit Behinderungen. Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Gleichstellung sind die umfassenden Ziele ihrer Arbeit“, so die Kreisverwaltung. Sie setzen sich zudem für Barrierefreiheit ein. Dazu arbeiten sie eng mit politischen Gremien, der Verwaltung und den Organisationen der Behindertenhilfe zusammen.

Eine der wichtigsten Aufgaben des Behinderbeauftragten ist zudem die Erstellung eines Aktionsplans zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention. Ziel des Plans ist die Erarbeitung von Maßnahmen zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den gesellschaftlichen Alltag. Vogt will dafür eine breite Beteiligung: „Wir benötigen 150 bis 180 Personen, um alle Themen gut bearbeiten zu können.“

Weitere Informationen gibt es online. Anmeldungen unter b.schucht@kreis-pinneberg.de oder unter (0  41  21) 45  02  33  01. >

www.beauftragter-pi.de

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