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Elmshorn : Baumaßnahmen an der Anne-Frank-Gemeinschaftsschule können planmäßig beginnen

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Handwerker sind schon da. Die Verwaltung machte im Haushalt Geld locker.

shz.de von
erstellt am 09.Mär.2015 | 16:00 Uhr

Elmshorn | Maren Schramm, Leiterin der Anne-Frank-Gemeinschaftsschule, war sauer: „Das können wir so nicht hinnehmen“, schrieb sie an die Kommunalpolitiker. Grund des Ärgers der Pädagogin: Die dringend notwendige Sanierung der Schule sollte um ein Jahr verschoben werden. Doch nun ist der Ärger verflogen. Denn in der Stadtverwaltung wurde eine Lösung der Probleme gefunden. Und das bedeutet, dass doch in diesem Jahr mit der Sanierung begonnen werden kann. Mehr noch: Die Handwerker sind bereits angerückt.

Im Herbst schien alles klar zu sein. In diesem Jahr sollte saniert werden. Doch dann ließ die Genehmigung des Haushalts auf sich warten. Und ohne vom Land genehmigten Haushalt keine Mittelfreigabe. Die Ausschreibungen, so sah es aus, hätten nicht wie geplant veröffentlicht werden können. Es drohte eine Verzögerung um ein Jahr. Zum großen Ärger der Schule. „Der Unterricht findet schon jetzt unter erbärmlichen räumlichen Bedingungen statt“, so Maren Schramm.

„Wir hatten kein Geld, konnten nicht ausschreiben“, bestätigt Bürgermeister Volker Hatje. Doch im Rathaus wollte man sich nicht geschlagen geben und grübelte, wie die drohende Verzögerung doch noch verhindert werden konnte. „Wir haben uns zusammengesetzt und im Team eine Lösung gefunden“, berichtet Hatje erleichtert.

Es gab noch Haushaltsreste aus dem Vorjahr, die noch nicht benötigt worden waren. Rund 80.000 Euro standen so zur Verfügung. Damit konnte die Stadt die vorbereitenden Maßnahmen ausschreiben. „So können wir den Zeitplan halten“, sagt der Bürgermeister.

Die Bauarbeiter können anrücken. Hausmeister Peter Flick hat den Fahrradstellplatz bereits verlegt. (Foto: C. Petersen)
Die Bauarbeiter können anrücken. Hausmeister Peter Flick hat den Fahrradstellplatz bereits verlegt. (Foto: C. Petersen)
 

Erste Maßnahmen sind bereits sichtbar. Die Fahrradstellplätze wurden verlegt. An ihre Stelle kommen Baucontainer. In den nächsten Tagen, so Maren Schramm, würden Gerüste aufgestellt und das Fundament für die neue Fassade erstellt. Die alten Fassadenplatten sollen dann in den Osterferien abgerissen werden. „Die lärmintensiven Arbeiten sollen möglichst in den Ferien gemacht werden“, sagt Hatje. Nach und nach sollen die Fassade, die Fenster und das Dach des alten Nachkriegsgebäudes erneuert werden. Deshalb ist die Schulleiterin mittlerweile sehr zufrieden mit der Entwicklung: „Das ist sehr positiv für uns gelaufen.“

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