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Elmshorn : Baum fällt auf Beton-Brücke - Krückauwanderweg gesperrt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Schadenshöhe noch nicht absehbar. Weitere Pappeln sollen gefällt werden, um Gefahr zu beseitigen.

shz.de von
erstellt am 08.Apr.2015 | 16:15 Uhr

Elmshorn | Der jüngste Orkan wird die städtischen Mitarbeiter beim Flächenmanagement noch länger beschäftigen: Eine große, alte Pappel hat die Brücke, die im Verlauf des Krückauwanderweges beim Freibad über die Schlangenau führt, erheblich beschädigt. Der Baum war, wie zwei weitere hohe Pappeln, direkt am Krückauufer, vom Sturm geknickt worden und auf die Brücke gefallen. Besonders ärgerlich: Wie berichtet, sind viele Elmshorner Brücken für Fußgänger und Radfahrer marode und müssen durch Neubauten ersetzt werden – diese Brücke ist dagegen erst 2008 neu gebaut worden.

„Statiker sind schon beauftragt worden“, berichtet Thomas Kempe vom Flächenmanagement. Sie sollen den Schaden genau unter die Lupe nehmen. Ob und wie viel der Betonkonstruktion repariert werden muss steht deshalb genauso wenig fest wie die Schadenshöhe insgesamt. Auf jeden Fall muss ein Großteil des Geländers erneuert werden. Der Krückauwanderweg zwischen Mühlendamm und dem Krückaupark, der auch als Schulweg genutzt wird, ist gleich nach dem Sturmschaden gesperrt worden. „Und so lange das Geländer nicht wieder in Ordnung ist, können wir den Weg auch nicht wieder aufmachen“, erläutert Kempe.

Die Mitarbeiter des Flächenmanagements sind nicht nur für die Brücke selbst, sondern auch für die Bäume zuständig. Nachdem die größten Gefahrenpunkte gleich beseitigt worden sind, werden heute der städtische Landschaftsgärtnermeister Thomas Miller und weitere Fachleute an Ort und Stelle beraten, was mit den restlichen Pappeln am aufgeweichten Krückauufer geschehen soll. „Wichtig ist, dass den Menschen nichts passiert – alles andere lässt sich ersetzen“, so Miller. Er geht deshalb davon aus, dass spätestens im Herbst die weiteren Pappeln gefällt werden. „Es hat keinen Zweck mehr; sie haben ihr Alter erreicht“, sagt der Rathausmitarbeiter. An ihrer Stelle werde es Neuanpflanzungen wie zum Beispiel Erlen geben.

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