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Elmshorner Nachrichten

18. November 2017 | 22:44 Uhr

Bauhof-Planungen stehen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Horst Kosten liegen bei 1,3 Millionen Euro / Baubeginn ist im kommenden Jahr

Die Planungen für den Neubau des Horster Bauhofes an der Elmshorner Straße auf dem Gelände zwischen dem ehemaligen Rewe-Markt und der Tankstelle sind so weit fortgeschritten, dass noch in diesem Jahr der Bauantrag gestellt werden soll. Während der gemeinsamen Sitzung des Bau- und des Umwelt- und Wegeausschusses im Amtsgebäude stellten die beauftragten Architekten das Vorhaben detailliert vor.

Neben der Entwässerung des Gebäudes und des Grundstücks und die Herstellung der Außenanlagen stand dabei besonders der Bau selbst im Fokus. Architektin Katja Tewes vom Büro Butzlaff und Tewes erläuterte anhand einer Power-Point-Präsentation Ansicht und Grundriss des Neubaus. Auf einer Nettoraumfläche von insgesamt 712 Quadratmetern sollen Fahrzeughalle, Lager, Werkstatt, Büro- und Sanitärräume entstehen.


Lärmschutzwand zur Wohnbebauung


Im Außenbereich sind dazu Lagerboxen für Schüttgut sowie Wasch- und Stellplätze geplant. Um ein relativ einheitliches Bild in der Ortseinfahrt zu bekommen, soll der Baustil ähnlich dem des Feuerwehrgerätehauses ausgeführt werden. Eine vier Meter hohe Lärmschutzwand wird zur benachbarten Wohnbebauung am Beckerskamp aufgestellt.

Die Hauptzu- und abfahrt zu dem neuen Bauhofgelände ist über die schon vorhandene Auffahrt zur Tankstelle hinter dem Tankstellengebäude vorgesehen. Eine weitere Ausfahrt nur für den Winterdienst in den frühen Morgenstunden – als Lärmschutzmaßnahme für das Wohnbaugebiet – ist vor der Tankstelle eingeplant. „Diese Ausfahrt soll ansonsten mit einem Tor gesperrt sein“, erklärte Bürgermeister Ernst-Wilhelm Mohrdiek.

Noch in diesem Jahr sollen die Umzäunung des Geländes mit einem zwei Meter hohen Drahtgitterzaun und die Aufstellung der Lärmschutzwand realisiert werden. Der Bauhof selbst und die Gestaltung der Außenanlagen ist dann für das kommende Jahr vorgesehen.


Ausschreibung beginnt im November


Die Kosten für dieses Projekt belaufen sich nach den Schätzungen der Architekten auf insgesamt 1,32 Millionen Euro. Die Ausschreibung der Arbeiten soll Mitte November beginnen.

Ein weiteres Thema der Ausschusssitzung war die Sanierung eines Teils des Marschmoorweges im Ortsteil Hahnenkamp. Hier soll auf rund 1000 Metern die vorhandene Spurbahn aufgenommen und mit einer wassergebundenen Decke ersetzt werden. Die Gemeindevertreter stellten hierfür 70  000 Euro im Haushalt zur Verfügung.


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