Barmstedt wird zur Kunst-Hochburg

Die Damen des Malerzirkels zeigen im ehemaligen Geschäft von Porzellan-Heinrich etwa 40 ihrer Gemälde.  Foto: Pergande
Die Damen des Malerzirkels zeigen im ehemaligen Geschäft von Porzellan-Heinrich etwa 40 ihrer Gemälde. Foto: Pergande

Ab heute zeigen 25 Künstler ihre Werke in 32 Schaufenstern / Aktion endet mit verkaufsoffenem Sonntag und Versteigerung

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30. Juli 2011, 08:38 Uhr

Barmstedt | In vielen Barmstedter Schaufenstern hat die erste Kunstmeile ihre Schatten in den vergangenen Tagen bereits vorausgeworfen: Zwischen Schuhen, Fahrrädern, Schmuck und Spielzeug blitzen Gemälde, Fotos und Skulpturen. Heute nun wird die Aktion offiziell eröffnet - mit einem Rundgang, zu dem der Handels- und Gewerbeverein (HGB) alle Interessierten herzlich einlädt. Er beginnt um 10.30 Uhr an der Marktsäule und wird zwei Stunden dauern. Moderator Stefan Bolln wird die Geschäfte und Künstler kurz vorstellen.

In 32 Schaufenstern in der gesamten Innenstadt werden 25 Profi- und Hobbykünstler einige ihrer Werke zeigen. Die Aktion endet am verkaufsoffenen Sonntag, 28. August, mit einer Versteigerung mehrerer Werke. Sie sind bei Porzellan-Heinrich (Am Markt 9) zu sehen. Dort stellen auch die sechs Damen des Barmstedter Malerzirkels einige Bilder aus. "Die sonst leere Fläche ist ein echter Hin gucker geworden", meinen viele Passanten.

Aquarelle, Ölmalerei und Acryl sind die Techniken der Hobbymalerinnen. Hilde Bünting bevorzugt Landschaften, Stadtansichten wie Straßen und strohgedeckte Häuser, die sie perspektivisch darstellt. Karin Mohr liebt das mediterrane Flair; es drückt sich in Landschaften, Kräutern und Blumen aus. Marlis Sander, die als Pinnebergerin aus der Barmstedter Reihe tanzt, malt Tiere und großflächige Blumen. Letztere zaubert auch Gabi Teetz mit dem Pinsel auf die Leinwand. Überwiegend Blumen und Landschaften sind die Motive von Uschi Neugebauer. Als langjährige Camperin auf Fehmarn hat Hilde Wieziolkowski Maritimes mit Wind, Wasser und Wellen im künstlerischen Programm.

Der Malerzirkel, der seit 1985 besteht, trifft sich regelmäßig zum Malen. Gegenseitige Kritik an den jeweiligen Werken ist ausdrücklich erwünscht. "Wir unternehmen gern Ausflüge zu Kunstausstellungen und treffen uns privat", sagt Wieziolkowski. Gelernt und verfeinert haben die Hobbykünstlerinnen ihr Handwerk bei Freddy Rode, Swantje Warda und Herbert Jass.

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