Vier Jahre ohne Hallenbad : Badepark Elmshorn – ein Wettlauf gegen die Zeit

Der Badepark in Elmshorn ist zurzeit eine Großbaustelle. 15 Millionen Euro werden investiert.
Der Badepark in Elmshorn ist zurzeit eine Großbaustelle. 15 Millionen Euro werden investiert.

Abbruchunternehmer will Personal aufstocken. Neueröffnung des Hallenbads nach Freibadsaison 2019 geplant.

shz.de von
29. August 2018, 13:45 Uhr

Elmshorn | In wenigen Tagen startet im Elmshorner Badepark nach dem Super-Sommer 2018 die Wintersaison. Es soll die letzte ohne richtiges Hallenbad sein. „Unser Ziel ist es, das neue Hallenbad nach der Freibadsaison 2019 zu eröffnen, einen fließenden Übergang zu schaffen“, sagt Stadtwerkechef Sören Schuhknecht. Ein Wettlauf gegen die Zeit, mit vielen Unwägbarkeiten auf dem Weg.

Dass der noch im Juni beim offiziellen Startschuss für die Sanierung ins Auge gefasste Eröffnungstermin im Sommer 2019 nicht mehr zu halten ist, können alle Verantwortlichen und auch die Badegäste verschmerzen. Aber nach vier Jahren ohne Hallenbad – es musste wegen Schadstoffen im Schwimmbecken geschlossen werden – wollen die Elmshorner im Winter kommenden Jahres endlich wieder rein in ihr Schwimmbad, in ihr für 15 Millionen Euro saniertes Super-Bad. Die Uhr tickt.

Zu wenig Arbeiter

Es läuft zurzeit nicht alles rund auf der Baustelle im Krückaupark. Die Abbrucharbeiten hinken sechs Wochen hinter dem Zeitplan her. Es waren schlichtweg zu wenig Arbeiter vor Ort. Die Stadtwerke als Bauherr haben eine sogenannte Verzugsanzeige auf den Weg gebracht. „Das ist eine Art Warnschuss. Wir sind mit der Leistung und Ausführung nicht zufrieden“, betont Schuhknecht. Das Problem sei deutlich angesprochen worden – und wohl auch aus der Welt geschafft. Denn der Abbruchunternehmer habe zugesagt, die personellen Kapazitäten auf der Baustelle im Badepark deutlich aufzustocken. Aber bei der Kernsanierung des 1969 erbauten Schwimmbads sind die Arbeiter auch auf Substanzen gestoßen, die erhöhte Schutzmaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen nötig gemacht haben. Auch das hat laut Schuhknecht zu zeitlichen Verzögerungen geführt.

Die gute Nachricht: Auf der Kostenseite ist alles im grünen Bereich. „Wir haben Vergabepakete geschnürt, die uns ein hohes Maß an Kostensicherheit geben“, sagt der Stadtwerkechef.

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