Elmshorn : „Auszeit am See“ - neuer Pächter gefunden

Wirt Faik Kokulug feierte die Neueröffnung des „Auszeit am See“ im Steindammpark.
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Wirt Faik Kokulug feierte die Neueröffnung des „Auszeit am See“ im Steindammpark.

Im Park wird es italienisch - Faik Kokulug ist neuer Betreiber des auf den Elmshorner Steindammwiesen.

shz.de von
26. Januar 2015, 12:00 Uhr

Elmshorn | Grüne, weiße und rote Luftballons, italienische Schlager, tobende Kinder, üppiges Buffet, ausgelassene Stimmung: Am See im Steindammpark ist wieder Leben eingekehrt. Am Freitag eröffnete das Lokal „Auszeit am See“ mit neuem Pächter und einer standesgemäßen Feier.

Faik Kokulug ist der neue Wirt dort; vielen Elmshornern ist er bekannt, 30 Jahre lang führte er das Restaurant „San Marco“. Die Idee, das „Auszeit“ zu übernehmen, trug er  mehrere Jahre lang mit sich herum, jetzt war die Zeit reif: Die Brücke, Eigentümer und bis Ende August vergangenen Jahres Betreiber des Cafés, gab die Wirtschaft auf, weil sie sich nicht rechnete. Der Familienbetrieb Kokulug will es besser machen; wichtigste Neuerung: Das „Auszeit“ wird auch abends geöffnet, die Zeit nach 18 Uhr ist wichtig fürs Geschäft.

Täglich von 9 bis 23 Uhr, am Wochenende bei gutem Betrieb auch länger, servieren die sechs fest Angestellten Essen und Trinken vom Frühstück über den Mittagstisch und Kaffee und Kuchen bis zum abendlichen Restaurantbetrieb. Sonntags gibt es Brunch, und für den Sommer wälzt Faik Kokulug schon Pläne, die Lage am See zu nutzen mit Beach Partys oder Live-Musik.

Die Küche im „Auszeit“ wird italienisch, die Pizza kommt aus dem Steinofen. Aber Kokulug ist lange genug in Elmshorn, um auch norddeutsche Spezialitäten ins Angebot zu nehmen: Graue Erbsen, Matjes, Grünkohl.

Der Start machte dem neuen Wirt Mut:  Es kamen mehr Interessenten als er Plätze hat. Viele Gäste des „San Marco“ guckten sich an, was dessen ehemaliger Chef jetzt vorhat. Entsprechend familiär ließ sich die Stimmung an. Alleinunterhalter Roberto Pennisi hatte mit seiner Gitarre und italienischen Mitsing-Klassikern wie „Volare“ leichtes Spiel, die Besucher in Stimmung zu bringen.

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