Veranstaltungsreihe : Auftakt zum Picknick Open-Air-Kino

„Felix Meyer“ traten als Überraschungsgäste im Skulpturengarten auf, bevor der Film startete.
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„Felix Meyer“ traten als Überraschungsgäste im Skulpturengarten auf, bevor der Film startete.

100 Besucher und ganz große Gefühle in Elmshorn.

shz.de von
30. Juni 2014, 12:15 Uhr

Elmshorn | „Picknick Open-Air-Kino“ heißt die Veranstaltungsreihe, zu der das Stadtmarketing seit einigen Jahren sommers in den Elmshorner Skulpturengarten einlädt. Das mit dem Picknick war bei der Premiere in diesem Jahr etwas schwierig, unbeständiges Schauerwetter verlockte nur wenige Hartgesottene dazu, sich um einen mitgebrachten Tisch zu setzen und an der freien Luft zu essen. Aber zum Film saßen am Freitag um 22 Uhr schließlich 105 unverdrossene Gäste vor der Leinwand, und als ein paar Tropfen fielen, zogen sie routiniert ihre blauen Regencapes über, klappten die Kapuzen ihrer Anoraks hoch oder spannten Schirme auf.

Stadtmanagerin Manuela Kase berichtete vom hektischen Trocknen der 200 bereitgestellten Plastikstühle im Skulpturengarten, als nach einem Regenguss die Besucher kamen. Später blieb es bei ein paar Tropfen.

„Wir kommen immer, bei Wind und Wetter“, stellte die Elmshornerin Birgit Hohn klar. Zusammen mit ihrer Freundin Kirstin Spiesmacher gehört sie zum Stammpublikum beim Open-Air-Kino. Diesmal kam Hans Jörg Meeder mit, und der brachte dem Trio offenbar Glück: Sie gewannen gleich zwei der zehn Picknickkörbe, die unter den frühen Besuchern verlost wurden.

Das Vorprogramm zum Film begann bereits um 20.30 Uhr, als der Singer-Songwriter Jack Haunt auftrat. Als Überraschungsgäste – auch für die Veranstalter – hatte er die Band „Felix Meyer“ mitgebracht, vier junge Männer, die mit Kontrabass, Akkordeon, Snare und Base und Stimme Chansons vortragen. Jack Haunt begleitete sie auf der Gitarre.

Einen kleinen Tisch mit Essbarem hatten die Elmshornerinnen Helga Stange und Inge Maschmann in der letzten Stuhlreihe aufgebaut. „Egal, welches Wetter“, lautete ihr Motto fürs Picknick. Zu ihrem Trupp, mit dem sie regelmäßig Veranstaltungen besuchen und auch immer wieder beim Open-Air-Kino sitzen, gehören drei weitere Damen, aber die waren an diesem Abend verhindert.

Als Verpflegung standen Bio-Delikatessen zum Kauf bereit wie Rot- und Weißwein oder Dattel-Speck-Brotaufstrich. Zu sehen gab es „Die schönen Tage“, einen sehr französischen Film über die scheiternde Liebe einer älteren Frau (Fanny Ardant) zu einem jungen Mann.

Weitere Open-Air-Kino-Termine, jeweils freitags ab 20 Uhr: „Für immer Liebe“ am 11. Juli und „Sein letztes Rennen“ mit Dieter Hallervorden am 25. Juli. www.stadtmarketing-elmshorn.de
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