Aufsteiger zieht Bremse sanft an

Mannschaft und Funktionsteam der Haie: Physiotherapeutin Alexandra Pumpa oben (v. l.), Tim Reichert, Mirco Köber, Ole Bostelmann, Jascha Fehlberg, Matei Ionita, Leon Jermies, Fin-Luca Sötje, Sebastian Krohn, Robert Schulze (Mitte, v. l.), Finn Thore Nissen, Mirko Hahn, Arnd Sasse sowie Torwart-Trainer Jürgen Hahn (unten, v. l.), Co-Trainer Stephan Schettler, Tobias Bombe, Tim Rowedder, Jonas Jermies, Jan Francis Stefan, Marvin Koch, Trainer Michael Krieter und der Sportliche Leiter Holger Bey.  Fotos: Bernd Nissen
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Mannschaft und Funktionsteam der Haie: Physiotherapeutin Alexandra Pumpa oben (v. l.), Tim Reichert, Mirco Köber, Ole Bostelmann, Jascha Fehlberg, Matei Ionita, Leon Jermies, Fin-Luca Sötje, Sebastian Krohn, Robert Schulze (Mitte, v. l.), Finn Thore Nissen, Mirko Hahn, Arnd Sasse sowie Torwart-Trainer Jürgen Hahn (unten, v. l.), Co-Trainer Stephan Schettler, Tobias Bombe, Tim Rowedder, Jonas Jermies, Jan Francis Stefan, Marvin Koch, Trainer Michael Krieter und der Sportliche Leiter Holger Bey. Fotos: Bernd Nissen

Handball: Schleswig-Holstein-Liga-Neuling HSG Horst/Kiebitzreihe will ins obere Mittelfeld / Fernziel bleibt die Oberliga

shz.de von
21. August 2018, 13:54 Uhr

Als Michael Krieter nach dem Rücktritt von Werner Zink als Trainer am 21. Februar 2017 zum ersten Training der HSG Horst/Kiebitzreihe bat, hatten die Handballer turbulente Wochen hinter sich und standen auf einem Abstiegsplatz in der Schleswig-Holstein-Liga. Seinerzeit erfüllte sich die Hoffnung des einstigen Weltklasse-Torhüters vom THW Kiel (450 Bundesliga- und 95 Länderspiele) auf den Klassenerhalt nicht. Die Haie stiegen wieder in die Landesliga ab.

„Auch wenn es ein Jahr mehr kostet, wollen wir in die Oberliga“, legte Krieter bereits bei seinem Dienstantritt seine Pläne auf den Tisch und sah sich in dieser Zielsetzung vereint mit HSG-Chef Holger Bey, der zwischenzeitlich Olaf Winter in dieser Funktion abgelöst hatte.

Den ersten Teil dieser Vorstellungen hat die Mannschaft bereits umgesetzt. Mit atemberaubenden 48:0-Punkten wurde sie Meister der Landesliga Süd. Und jetzt mit derselben Schlagzahl auch durch die Schleswig-Holstein-Liga? An diesem Punkt treten Krieter Bey sanft auf die Bremse. „Wir trauen der Mannschaft viel zu, ja. Aber sie muss sich auch erst einmal finden“, lautet der Tenor der Verantwortlichen und geben als sportliches Ziel „einen Platz im oberen Tabellenbereich“ aus.

Dabei hat das Duo berücksichtigt, dass allein zu dieser Spielzeit gleich sechs Neuzugänge in die Mannschaft integriert werden müssen. Andererseits hat Krieter da ja nicht irgendwelche neuen Spieler geholt. Jascha Fehlberg im Tor beispielsweise kommt vom letztjährigen Oberliga-Meister, Robert Schulze spielte in der 1., 2. und 3. Bundesliga und Lokalmatador Fin-Luca Sötje bringt Erfahrung aus der A-Jugend-Bundesliga mit.

Zusammen mit dem verbliebenen Stamm der Haie braucht Krieter also „nur“ eine homogene Mannschaft zu formen, um den nächsten Aufstieg anzupeilen. Dabei birgt der Preetzer TSV am Sonntag als erster Gegner gleich Brisanz: Tim Rowedder trifft in der Preetzer Blandfordhalle am Sonntag auf seinen von den Haien dorthin gewechselten Bruder Max Rowedder.

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