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Elmshorner Nachrichten

18. Dezember 2017 | 04:45 Uhr

Innovationspreis : Auf der Suche nach Ideen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 24.Aug.2011 | 03:59 Uhr

Pinneberg | Der Erfolg gibt ihnen recht - und deswegen geht es weiter: Zum zweiten Mal schreibt die Quickborner Unternehmensberatung Metaplan den regionalen Innovationspreis "Gute Ideen machen Schule" aus. Bei der ersten Auslobung im vergangenen Jahr hatten 23 Schulen des Kreises mitgemacht, berichtet Geschäftsführer Thomas Schnelle. Er freut sich nicht nur über diesen guten Zuspruch, sondern noch mehr darüber, welchen Push die Aufmerksamkeit den ausgezeichneten Schulen gegeben hat. Die Belobigungen, die positiven Rückmeldungen, der interne Motivationsschub, das täte so gut, hatten sie ihm gesagt.

Doch die Initiatoren ruhten sich nicht auf ihrem Konzept aus, zukunftsweisende Ideen mit nachhaltig positiven Effekten für Schüler auszuzeichnen. Sie haben das Vorhaben weiterentwickelt und dem zweiten Innovationspreis eine Richtung gegeben, ohne allerdings allzusehr einengen zu wollen. Gesucht werden diesmal "Produktive Lösungen im Umgang mit der Verschiedenartigkeit von Schülern", so die offizielle Ausschreibung - Ansätze, Initiativen oder Projekte, die es in den Schulen bereits gibt, keine, die erst entwickelt werden müssen.

Um das Thema konkreter zu machen, geben die Organisatoren Themenvorschläge an. Sie stellen sich Ideen vor, die beispielsweise die individuellen Stärken von Schülern fördern, Misserfolg und Schulversagen verhindern, behinderte Schüler einbeziehen, Schüler mit Migrationshintergrund oder aus besonders belasteten Familien unterstützen oder, so eine weitere Anregung der Preisgeber, einfallsreich anders mit Lernzeit umgehen.

Das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro steht den Gewinnerschulen zur freien Verfügung. Bis zum 3. Oktober muss die informelle Bewerbung zurückgesandt sein, danach beschäftigt sich eine hochkarätig besetzte Jury mit den Ideen. Der emeritierte Pädagogikprofessor Dr. Boensch, der ehemalige Schulrat Georg Hölk, der Redaktionsleiter des Pinneberger Tageblatts Michael Kluth und Geschäftsführer Schnelle wollen den Preis im November 2011 vergeben.

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