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Elmshorner Nachrichten

22. November 2017 | 05:00 Uhr

Arbeiten an der Zukunft

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Kölln-Reisiek: Baumaßnahmen für die Kindertagesstätte beginnen nächste Woche / Rücksicht auf Schule versprochen

shz.de von
erstellt am 10.Aug.2013 | 05:59 Uhr

KÖLLN-REISIEK | Die Pflöcke sind schon eingeschlagen, das Dixi-Klo für die dringenden Bedürfnisse der Arbeiter steht ebenfalls schon. In der kommenden Woche beginnen die Arbeiten für die neue Kindertagesstätte von Kölln-Reisiek. Das hat der Vorsitzende des Bau- und Planungsausschusses, Birger Paulsen (SPD) während der Gemeinderatssitzung am Donnerstag bekannt gegeben. "Das Hauptgewerk ist vom Kreis Pinneberg freigegeben worden", sagte er.

Die Gemeinde errichtet unmittelbar neben der Grundschule den sogenannten Zukunftskindergarten, in dem ab Sommer kommenden Jahres 65 Mädchen und Jungen in vier Gruppen betreut werden sollen. Träger der Einrichtung wird das Deutsche Rote Kreuz werden. Die entsprechenden Verträge sollen am Donnerstag, 5. September, während einer Sitzung des Kindertagesstättenausschusses unterzeichnet werden.

Im Haushalt sind 2,8 Millionen Euro für den Bau veranschlagt worden. Die Gemeinde erhält unter anderem von der Europäischen Union einen Zuschuss von 750 000 Euro über die AktivRegion Pinneberger Marsch & Geest dafür, dass der Baukörper dank der futuristischen Form und Isolierung über die Nutzung von Erdwärme und eine Photovoltaikanlage mehr Energie erwirtschaftet, als er verbraucht.

"Man kann feststellen, dass wir nicht nur innerhalb der Grenzen bleiben, sondern nach Stand der Dinge jetzt 100 000 Euro günstiger werden", kommentierte Paulsen die Ergebnisse der bisher abgeschlossenen Ausschreibungen für die einzelnen Gewerke. Dies sei sehr beruhigend. Etwa Dreiviertel aller Einzelmaßnahmen seien so weit vorgeplant. Die Aufträge für Erd-, Maurer-, Zimmerer-, Dach- und Sanitärarbeiten sind von der Gemeindevertretung nach erfolgter Submission an den jeweils wirtschaftlichsten Bieter erteilt worden.

Nicht ohne Beeinträchtigung wird die Bauzeit für die Grundschule sein. Die Baufahrzeuge müssen den Schulweg kreuzen. Um möglichst viele Konflikte auszuräumen, dürfen Lkw Material für die Baustelle nicht dann anliefern, wenn morgens zwischen 7 und 8 Uhr sowie mittags zwischen 12 und 14 Uhr die meisten Kinder kommen und gehen. Dies sei so in den Ausschreibungen als Bedingung genannt worden, sagte Paulsen. Ferner dürfe Schulleiterin Claudia Isidro bei Bedarf jederzeit an den wöchentlichen Baubesprechungen teilnehmen.

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