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Elmshorner Nachrichten

20. August 2017 | 17:46 Uhr

Anstrich für das Torhaus

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Sanierung Stadt investiert 11 000 Euro in das historische Gebäude / Teil des Mauerwerks erneuert

11  000 Euro hat die Stadt Elmshorn in einen Teilanstrich des Torhauses investiert. Insbesondere die neue Farbe der Fenster soll den historischen Charakter des Gebäudes unterstreichen. Auch ein Teil des Mauerwerks wurde saniert. Das teilte das Gebäudemanagement der Stadt gestern mit.

Das historische Torhaus am Krückauufer gehört nicht nur zu den Wahrzeichen Elmshorns – als Touristeninformation ist es auch eine Visitenkarte der Stadt. An der prominenten, dem Buttermarkt zugewandten Fassadenseite wurden diesen Sommer die Arbeiten abgeschlossen. „Wir haben einen Teil des Mauerwerks über dem Torbogen saniert“, erklärt die städtische Architektin Britta Henze. Durch Risse im Mauerwerk war Feuchtigkeit eingedrungen, ein darunterliegender Träger hatte Rost angesetzt. Die Folge: Einige Steine wurden abgesprengt. „Wir haben den Träger Stück für Stück freilegen und den Rost entfernen lassen“, erläutert Henze, im Anschluss sei das Mauerwerk originalgetreu wiederhergestellt worden.

Auch Fassade und Fenster wurden auf dieser Seite des Hauses neu gestrichen. „Nach Absprache mit dem Denkmalschutzamt haben wir die Fenster in Eisengrau streichen lassen“, erläutert Henze. Zwar gebe es keine historischen Fotos, aus denen die originalgetreue Farbgebung ersichtlich sei, doch „es handelt sich um ein ehemaliges Gewerbeobjekt. Als solches wird es damals Sprossenfenster aus grauem Metall gehabt haben“, sagt Henze.

Mit der Farbgebung werde die Geschichte des Hauses hervorgehoben. „Die Sahneseite zum Buttermarkt sieht jetzt richtig edel aus“, zieht Henze eine positive Bilanz.

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